Alexander Zverev antwortet auf Boris Beckers Kritik: "Mir ist egal, was er sagt"



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Alexander Zverev antwortet auf Boris Beckers Kritik: "Mir ist egal, was er sagt"

Alexander Zverev ist einer der interessantesten Spieler der Next Gen, einer der Kandidaten, um früher oder später den Platz der Big 3 einzunehmen. Trotzdem werden seine Rückschläge nicht gewürdigt und Niederlagen wie die, die gegen Dominic Thiem sensationell das Finale bei den US Open erreichten, sind in den Köpfen aller Tennisfans eingebrannt.

Ein Landsmann von Sascha Zverev, Ex-Tennis-Champion Boris Becker, kritisierte kürzlich Zverev für seine Haltung auf dem Platz und Niederlagen bei bestimmten Turnieren. Hier seine Worte von Becker über den jungen Tennisspieler: "Der Hauptschuldige an Saschas Niederlagen bei den Grand Slams ist nur er selbst.

Er sollte verstehen, warum er seine Fehler korrigieren muss, er macht diese Fehler ständig und in schwierigen Phasen neigt er dazu, passiv zu bleiben, er bleibt hinter dem Feld und wartet auf die Fehler des Gegners. Das passiert natürlich nicht und am Ende verliert er das Match, diese Situation muss definitiv korrigiert werden."

Alexander Zverevs Antwort auf Boris Becker

Der deutsche Top 10 habe sich erneut zu diesem Thema geäußert und auf Becker trocken reagiert. Hier seine Worte: „Boris Becker und ich kennen uns seit mehreren Jahren und ich weiß, was er von mir hält.

Eigentlich wissen wir beide, was wir voneinander halten, das überrascht mich nicht, aber es ist mir egal. Momentan ist mein einziges Ziel, mit Deutschland und sonst nichts Olympia-Gold in Tokio zu gewinnen, darauf bereite ich mich gründlich vor und wir werden sehen, wie es bei Olympia wird."

Zverev reist morgen mit der deutschen Delegation nach Tokio ab und wird ab dem 25. Juli in Tokio versuchen, olympisches Gold zu gewinnen. Zverev nahm an Wimbledon teil, wo er sich ab den ersten Runden schwer tat und im Achtelfinale vom jungen kanadischen Wunderkind Felix Auger Aliassime ausschied.

Zverev hatte sich nach dem anfänglichen Nachteil zwei Sätze erholt, verlor aber am Ende den Kampf und fiel im fünften und entscheidenden Satz mit 6:4 zurück. Wieder einmal verlor der Deutsche vor einer nicht unmöglichen Auslosung "bestenfalls" und aus diesem Grund kam es zu weiterer Kritik. Fotokredit: Dan Peled / AAP / DPA