Alexander Zverevs besonderer Rekord, den nur Andre Agassi erreicht hat



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Alexander Zverevs besonderer Rekord, den nur Andre Agassi erreicht hat

Alexander Zverev dominierte das Cincinnati-Finale gegen Andrey Rublev und sicherte sich damit seinen fünften Master 1000 in seiner Karriere. Für den deutschen Tennisspieler wird dieser August schwer zu vergessen sein.

Erst vor wenigen Wochen überraschte der Deutsche die Welt, indem er den Weltranglistenersten Novak Djokovic aus dem olympischen Turnier eliminierte, bevor er Karen Khachanov loswurde und auf dem Tokioter Hartplatz Gold holte.

Diese beiden wichtigen und historischen Siege haben den Namen Alexander Zverev erneut in die Tennisgeschichte geschrieben und ihn mit einer anderen legendären Figur des Sports kombiniert: Andre Agassi. Nur Andre Agassi und Alexander Zverev sicherten sich im selben Jahr das Double der Olympischen Spiele und Cincinnati Masters.

Ein besonderer Rekord, den der Amerikaner seit 1996 hält, als die Olympischen Spiele in Atlanta stattfanden.

Der Weg von Agassi und Zverev

Während Alexander Zverev Novak Djokovic besiegen musste, um Olympia-Gold zu gewinnen, hatte Andre Agassi in Atlanta zumindest auf dem Papier einen leichteren Weg.

Der achtmalige Grand-Slam-Sieger musste den Südafrikaner Wayne Ferreira, der in seiner Karriere die Nummer 6 der ATP-Weltrangliste erreichte, bezwingen, bevor er im Halbfinale den Inder Leander Paes besiegte. Der Spanier Sergi Bruguera, zweimaliger Roland Garros-Sieger 1993 und 1994, kämpfte mit Andre Agassi um Gold.

Fest steht, dass Zverev hier sicherlich nicht aufhören will: Agassis magischer Sommer endete abrupt mit der Niederlage gegen Michael Chang im Halbfinale von Flushing Meadows, während der Deutsche in New York ankommen wird, um seine brennende Niederlage gegen Dominc Thiem bei der vergessenen Ausgabe der US Open zu rächen.

Alexander Zverevs Zweisatz-Führung im 2020 US Open-Finale schien die Sicherheit des lang erwarteten ersten Slams zu sein, aber die Rückkehr des Österreichers zerstörte "Saschas" Traumträume, jetzt mehr denn je bereit, eine sehr persönliche Seite der Tennisgeschichte fortzusetzen. Fotokredit: AFP