Alexander Zverev spricht über Depressionen: Ich war zeitweise ziemlich deprimiert



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Alexander Zverev spricht über Depressionen: Ich war zeitweise ziemlich deprimiert

Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev gab bekannt, dass er dieses Jahr depressive Episoden hatte, fügte jedoch hinzu, dass er nicht wirklich jemand ist, der öffentlich über seine Probleme sprechen wird. Einige Spieler haben es schwer, mit Online-Missbrauch umzugehen, aber Zverev sagt, dass hasserfüllte Kommentare seine geistige Gesundheit nicht beeinträchtigen, aber einige Dinge tun es.

Die vergangenen zwei Jahre waren für Zverev nicht wirklich einfach. Die ATP untersucht die Vorwürfe wegen häuslicher Gewalt, die Olya Sharypova gegen Zverev erhoben hat, während der Deutsche nach seinem Ausbruch in Acapulco auf Probezeit gestellt wurde.

„Du musst lernen, es nicht anzusehen“, sagte Zverev per Tennis365. „Aber für mich hängt meine geistige Gesundheit nicht von den sozialen Medien ab. Um ehrlich zu sein, hängt meine psychische Gesundheit von anderen Problemen ab, die ich habe.

Ich rede nie darüber. Ich denke, einige Spieler sprechen öfter und offener darüber. Ich mache das nicht gerne, aber ich hatte dieses Jahr sehr zu kämpfen. Also, ja, nicht wegen sozialen Media. Ich hatte wegen anderer Dinge viel zu kämpfen, also war ich nicht glücklich.

Ich glaube, ich war manchmal auch ziemlich deprimiert. Also, ja. Es ist alles ein großer Teil. Ich denke, unter dem Druck, unter dem wir stehen, stehen wir ständig im Rampenlicht.“

Zverev: Es gibt jetzt viel mehr Hass in den sozialen Medien

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Zverev glaubt jedoch, dass es jetzt eine ganz andere Zeit ist als vor 30 Jahren. „Ich denke, Spieler von vor 20, 30 Jahren verstehen das nicht, denn jetzt gibt es bei jeder Kleinigkeit, die man tut, eine Kamera oder jemanden, der sie kommentieren kann, oder es gibt jemanden, der darüber schreiben wird“, sagte Zverev.

„Vor dreißig Jahren war das nicht so. Heutzutage gibt es viel mehr Engagement und Hass, denke ich, mit sozialen Medien und vielen anderen Plattformen. Das ist einfach die Welt, in der wir gerade leben. Es ist traurig zu sehen.

Aber das ist die Realität, denn ich denke, sozialen Medien gibt jedem eine Plattform, um zu sagen, was er will, ob gut oder schlecht.“