Alexander Zverev bevorzugt auch gegen Darderi die Night Session

by Faruk Imamovic
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Alexander Zverev bevorzugt auch gegen Darderi die Night Session
© usopen/X/Fair Use

Alexander Zverev möchte auch sein Achtelfinale bei den US Open in der Night Session bestreiten. Nach drei späten Einsätzen hat sich der Deutsche an einen Tagesablauf gewöhnt, der für andere Spieler als Belastung gilt. Ein kurzfristiger Wechsel auf die Mittagshitze wäre für ihn inzwischen die größere Störung.

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„Ich möchte nicht tagsüber spielen, weil ich im Rhythmus bin“, sagte Alexander nach seinem 6:2, 7:6 (3), 6:2 gegen Alejandro Tabilo. Alle drei bisherigen Partien endeten erst nach 1 Uhr Ortszeit. Vor 4 oder 5 Uhr morgens sei er an keinem dieser Tage ins Bett gekommen.

Der Schlafplan bestimmt inzwischen Training, Mahlzeiten und Aktivierung. „Da möchte ich jetzt nicht um Zwölf spielen“, erklärte Alexander. Seine Aussage steht nicht im Widerspruch zur grundsätzlichen Kritik an sehr späten Matches. Sie zeigt vielmehr, wie schnell sich ein Spieler innerhalb eines Turniers an ungewöhnliche Bedingungen anpassen muss.

Gegen Tabilo spart Zverev Kraft

Sportlich kam Alexander die klare Dreisatzentscheidung gelegen. In der zweiten Runde hatte er gegen Quentin Halys noch fünf Sätze benötigt und erneut bis tief in die Nacht gespielt. Gegen Tabilo kontrollierte er den ersten Durchgang deutlich und blieb auch ruhig, als der Chilene im zweiten Satz näherkam.

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Beim Stand von 5:4 besaß Tabilo als Rückschläger zwei Satzbälle. Alexander wehrte beide ab und dominierte anschließend den Tiebreak. Im dritten Satz gelang ihm beim 4:2 das entscheidende Break. Nach zwei Stunden und 26 Minuten war der Einzug ins Achtelfinale perfekt.

Die geringe Fehlerquote und das vermiedene Fünfsatzmatch sind vor der nächsten Aufgabe wertvoll. Alexander hat in New York bereits viel Zeit auf dem Platz verbracht. Jede eingesparte Stunde verbessert deshalb die Erholung, auch wenn das Match erneut spät endet.

Darderi wartet als nächster Gegner

Im Achtelfinale trifft Zverev auf Luciano Darderi, der Dane Sweeny mit 6:4, 6:3, 6:3 besiegte. Der direkte Vergleich steht 1:1. Beide bisherigen Begegnungen fanden auf Sand in Rom statt: Zverev gewann 2024 in zwei Sätzen, Darderi setzte sich 2026 über drei Durchgänge durch.

Zverev rechnet damit, auch am Montag im Arthur Ashe Stadium am Abend zu spielen. „Der Turnierdirektor ist super nett, er gibt mir die Wahl“, sagte er. Die Entscheidung über den genauen Zeitplan sollte am Sonntagnachmittag fallen.

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Eine vierte Night Session würde den ungewöhnlichen Rhythmus fortsetzen, aber zugleich Planungssicherheit schaffen. Zverev muss dann nicht gegen seine innere Uhr und Darderi gleichzeitig antreten. Nach drei Nächten ist die späte Bühne für ihn weniger Zumutung als vertraute Turnierroutine.

Alexander Zverev
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