Alexander Zverevs Aufschlag bestimmt die Ausgangslage im US-Open-Finale

by Faruk Imamovic
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Alexander Zverevs Aufschlag bestimmt die Ausgangslage im US-Open-Finale
© PolymarketSport/X/Fair Use

Alexander Zverev geht mit mehr Finalerfahrung und einer makellosen Bilanz gegen Ben Shelton in das Endspiel der US Open. Trainer Rick Macci sieht deshalb eine klare Ausgangslage. Der Deutsche müsse vor allem das nutzen, was ihn im bisherigen Duell mit Shelton ausgezeichnet hat: seinen Aufschlag und die Fähigkeit, auf der größten Bühne ruhig zu bleiben.

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Zverev bestreitet sein drittes Grand-Slam-Finale in Folge. Nach dem Titel bei den French Open erreichte er auch das Endspiel von Wimbledon, unterlag dort jedoch Jannik Sinner in vier Sätzen. Insgesamt ist New York sein sechstes Majorfinale. Shelton steht erstmals in einem Endspiel dieser Kategorie.

Erfahrung und direkte Bilanz sprechen für Zverev

Der Vergleich zwischen beiden Spielern ist eindeutig. Zverev gewann alle fünf bisherigen Begegnungen und verlor dabei nur einen Satz, beim ersten Duell 2024. Macci schrieb deshalb: „Das US-OPEN-FINALE DER HERREN kann zu 100 Prozent nur ZVEREV selbst verlieren.“

Diese Formulierung erhöht den Druck auf den Favoriten, beschreibt jedoch auch seine Vorteile. Zverev kennt die Abläufe eines Majorfinales, hat in Paris bereits einen solchen Titel gewonnen und kommt mit einer stabilen Serie durch die wichtigsten Turniere des Jahres.

Macci bezeichnete den Aufschlag als entscheidenden Faktor. Besonders Zverevs Schnittaufschlag nach außen auf der Einstandseite und der schnelle Aufschlag durch die Mitte geben ihm unterschiedliche Wege zu direkten Punkten. Für Shelton beginnt die Aufgabe deshalb beim Return.

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Shelton braucht Aufschlag und Publikum

Macci erwartet, dass Shelton die Energie des New Yorker Publikums nutzen muss. Der Amerikaner besitzt selbst einen starken Aufschlag und kann damit verhindern, dass Zverev früh Kontrolle gewinnt. Entscheidend werde sein, eigene Aufschlagspiele zu halten und schwierige Situationen zu überstehen.

Beim Return soll Shelton Zverevs ersten Aufschlag zumindest neutralisieren. Macci hob außerdem hervor, dass sich Shelton mental verbessert habe, konzentrierter spiele und Punkte häufiger vom Anfang bis zum Ende sauber gestalte. Seine kompaktere Rückhand und die Nutzung des gesamten Courts erweitern die Möglichkeiten.

Trotzdem bleibt die taktische Last ungleich verteilt. Zverev kann sich auf ein Muster stützen, das in fünf Begegnungen funktioniert hat. Shelton muss dieses Muster in seinem ersten Majorfinale durchbrechen.

Der Favoritenstatus garantiert Zverev keinen Titel. Er zeigt vielmehr, welcher Spieler weniger verändern muss. Hält der Deutsche sein Aufschlagniveau, wird Shelton außergewöhnlich gut retournieren und zugleich die eigenen Servicegames schützen müssen.

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