Anastasia Gasanova verteidigt Russland und kritisiert Ukraine



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Anastasia Gasanova verteidigt Russland und kritisiert Ukraine

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sorgt auch in der Sportwelt weiterhin für starke Spannungen. Auslöser der Reaktion der Russin Anastasia Gasanova waren die zahlreichen Posts, die zugunsten der Explosion der Krimbrücke veröffentlicht wurden, darunter auch der Kommentar der ukrainischen Spielerin Marta Kostyuk.

Gasanova beschloss, das Schweigen zu brechen und die Ukraine anzugreifen, indem sie ihre Geschichte erzählte und ihre Version der Ereignisse ans Licht brachte.

Anastasia Gasanova verteidigt Russland und kritisiert die Ukraine

Durch mehrere auf Instagram gepostete Geschichten erklärte der russische Tennisspieler: „Hallo allerseits.

Ich habe mich lange gewehrt, aber es ist an der Zeit, meine Geschichte zu erzählen. 2013 kam ich in die Stadt Odessa im Süden der Ukraine, und dies war meine Trainingsbasis. Mein ganzes Team war aus Odessa, das heißt, es waren Ukrainer.

Damals war mein Sponsor auch Ukrainer. Alles lief gut bis 2014, als es einen Putsch der Ukraine gab. Ein bewaffneter Coup, nicht wie das, was sie erzählen. Es ist jetzt in Mode zu sagen, dass es der Ukraine gelungen ist, das Regime durch regierungsfeindliche Demonstrationen zu stürzen.

Der 2. Mai 2014 repräsentierte ein Vorher und Nachher in meinem Leben. Wir wurden gezwungen, die Ukraine zu verlassen. Ich trug damals die Uniform der russischen Nationalmannschaft und bis zum 2. Mai waren die Leute dort sehr freundlich, die Leute lieben Russland.

Ab dem 2. Mai war es jedoch unmöglich, diese Uniform zu tragen, weil sie mich hätten erschießen können. Ohne Ausbildungsplatz und ohne Team hat sich mein Wachstumspfad verlangsamt. 2015 habe ich einen Club in Rjasan (Russland) gegründet.

Nur mein Trainer blieb bei mir, also bauten wir alles von Grund auf neu. Russland hat, wie viele sagen, Donezk besetzt. Schade, dass die Leute aus Donezk aus irgendeinem Grund nach Russland kommen, um zu arbeiten. Warum haben sie in diesen 8 Jahren nichts geteilt? Weil es nicht in Mode war.

Wissen Sie, wie die Einwohner von Donezk reagiert haben, als der Präsident der Russischen Föderation eine Sonderoperation ankündigte? Tränen der Freude." Gasanova konzentrierte sich dann direkt auf die Explosion der Krimbrücke.

„Hat sich irgendjemand darum gekümmert, ob bei der Sprengung der Brücke Zivilisten dabei waren oder nicht? Wenn Zivilisten in der Ukraine durch die Bombenanschläge sterben, ist das eine Tragödie, wenn es aber in Russland passiert. Ist meine Position jetzt klar? Danke für Ihre Aufmerksamkeit."