Jannik Sinner: "Ich probiere neue Dinge aus"

Jannik Sinner hat nach mehreren Niederlagen in Folge seinen ersten Sieg auf dem Rasenplatz errungen.

by Weber F.
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Jannik Sinner: "Ich probiere neue Dinge aus"

Jannik Sinner hat nach mehreren Niederlagen in Folge seinen ersten Sieg auf dem Rasenplatz errungen. Der Südtiroler Tennisspieler ist von einem alles andere als positiven Moment zurückgekehrt, arbeitet aber im Hinblick auf die Zukunft an wichtigen körperlichen und taktischen Veränderungen.

Unter diesem Gesichtspunkt sind die jüngsten Veränderungen im technischen Personal und die Ankunft von Supercoach Darren Cahill, dem ehemaligen Trainer von Legenden wie André Agassi und Lleyton Hewitt, sehr wichtig.

Der Italiener gewann in vier Sätzen gegen den Schweizer Stan Wawrinka, der sich auf diesem Oberfläche ebenfalls nicht besonders wohl fühlt. Nach zwei hart umkämpften Sätzen zog Jannik davon, wuchs über sich hinaus, nutzte die Schwächephase seines Gegners aus und zog in die zweite Runde ein.

Ein Sieg, der zwar keine Punkte wert ist, da dieses Turnier bekanntlich keine Punkte für Tennisspieler liefert (nach dem Streit zwischen ATP und Organisatoren für russische und weißrussische Tennisspieler), aber sicherlich Zuversicht im Hinblick auf die nächsten Herausforderungen gibt.

Sinner trifft auf den Sieger der Match zwischen dem Deutschen Altmaier und dem Schweden Ymer, die heute fortgesetzt wird. Im Moment liegt der Schwede zwei Sätze vorne.

Die Worte von Jannik Sinner auf der Pressekonferenz

Die italienische Nummer eins und neue Nummer 10 der Welt (dies wird die aktualisierte Rangliste nach Wimbledon sein) sprach auf der Pressekonferenz und zeigte sich recht zufrieden mit dem Match.

Hier sind seine Worte: "Wir haben in Eastbourne viel gearbeitet, viele Stunden auf dem Platz, und ich bin glücklich über den Sieg gegen Wawrinka. Ich hoffe, dass dieser Erfolg mir mehr Selbstvertrauen gibt, um diesen Bereich voranzubringen.

Die Einstellung auf dem Platz ist grundlegend, ich habe auch versucht, ein bisschen ans Netz zu gehen, ich habe den Slice benutzt und ich bringe neue Dinge in mein Spiel und ich denke, das ist letztendlich das Wichtigste." 2022 ist für Jannik Sinner bisher sehr unglücklich verlaufen: Der Italiener hatte auch dank der Anzeigetafel interessante Möglichkeiten, konnte sie aber aufgrund körperlicher Probleme nicht nutzen.

Die letzte offensichtlich verpasste Chance betrifft das Rückzug im Achtelfinale von Roland Garros gegen den Russen Andrey Rublev.

Jannik Sinner
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