Frances Tiafoe: "Die Leute verstehen es nicht"



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Frances Tiafoe: "Die Leute verstehen es nicht"

Matteo Berrettini scheiterte in der ersten Runde in Cincinnati in zwei Stunden und 52 Minuten an Publikumsliebling Frances Tiafoe. Der amerikanische Tennisspieler zeigte sich wie immer auf der heimischen Bühne von seiner besten Seite und glich die vorangegangenen Matches mit dem Italiener aus, um am Ende mit 7-6 (3), 4-6, 7-6 (5) zu gewinnen.

In der zweiten Runde trifft Tiafoe auf seinen Landsmann Sebastian Korda, der in zwei Sätzen gegen den Russen Karen Khachanov gewann. In dieser Situation hat Tiafoe die Nase vorn, wenn es um Präzedenzfälle zwischen den beiden geht.

Während des gesamten Matches war das Publikum von Tiafoes Spiel begeistert und der Amerikaner reagierte entsprechend, vor allem im letzten Teil des Matches. Zu einem bestimmten Zeitpunkt, im Finale des dritten Satzes, vergab Matteo einen Matchball für den Gegner und so dachten alle, dass sich die Situation ändern könnte.

Tiafoe ließ sich jedoch nicht beirren und entschied das Match im entscheidenden Tiebreak für sich. Sowohl im ersten als auch im zweiten Tiebreak hatte Tiafoe alles unter Kontrolle und schloss dann ohne besondere Sorgen ab.

Eine weitere bittere Niederlage für Berrettini, der nach diesem Turnier Gefahr läuft, in der Tabelle weiter abzurutschen.

Die Worte von Frances Tiafoe nach dem Match

Nach dem Match kommentierte der US-Tennisspieler den Sieg und äußerte sich besonders begeistert.

Hier sind seine Worte: "Die Leute verstehen nicht, dass die letzten Ergebnisse nicht wirklich das gute Spielniveau gezeigt haben, das ich zeige. Ich habe großartiges Tennis gespielt, ganz ehrlich. Ich brauchte wirklich ein Ergebnis wie dieses, ich weiß, dass es nur ein Erstrundenmatch ist, aber ich wusste, dass ich einen Sieg gegen einen Qualitäts-Tennisspieler brauchte, einen großen Spieler auf der Tour, und das alles war großartig."

Eine weitere herbe Niederlage für das italienische Tennis gab es im Doppel, wo das Duo Fabio Fognini und Simone Bolelli buchstäblich vernichtet wurde und in zwei Sätzen mit 6:0, 6:4 unterlag. Berrettinis Abenteuer beim Masters 1000 in Cincinnati endet sofort.

Für die ehemalige italienische Nummer eins geht die Pechsträhne weiter. Sie kämpft mehr als erwartet und gibt in drei Sätzen gegen den amerikanischen Tennisspieler Frances Tiafoe auf. Matteo kämpft das ganze Match über, wehrt im dritten Satz einen Matchball ab und setzt sich im entscheidenden Tiebreak durch, doch Tiafoe ist in den entscheidenden Momenten des Matches, verstärkt durch den wohlwollenden Lärm des Publikums, einfach besser.

Schlechtes Aus für den Italiener, der nach Montreal gleich wieder bei einem Masters 1000 verlor und diese Woche Gefahr läuft, weitere Positionen in der ATP-Rangliste zu verlieren.