Taylor Fritz äußert sich zu den Todesdrohungen, die Spieler nach Niederlagen erhalten

Fritz sagt, dass Belästigungen durch wütende Wettende eine echte Sache sind.

by Faruk Imamovic
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Taylor Fritz äußert sich zu den Todesdrohungen, die Spieler nach Niederlagen erhalten

Taylor Fritz glaubt, dass es "unglücklich" ist, dass Mardy Fish und Bob Bryan wegen der Förderung eines Sportwettenunternehmens bestraft wurden, da Fritz der Meinung ist, dass "in Tennis jeder außer den Spielern von Wetten profitiert".

Ende November verkündete die ITIA, dass Davis-Cup-Kapitän Fish und Trainer Bryan eine Strafe von 10.000 US-Dollar für die Förderung eines Sportwettenunternehmens erhalten würden. Nach den Regeln der ITIA darf niemand, der mit dem Spiel verbunden ist, auf Tennismatches wetten oder ein Wettenunternehmen fördern.

In den letzten Jahren haben Tennisprofis oft über das Belästigung erzählt, das sie nach Niederlagen erfahren. Fritz, der weltweit auf Platz neun geführte Spieler, sagt, dass Belästigung durch wütende Wetter eine Realität ist und er nach Niederlagen 50-100 Todesdrohungen erhalten hat.

Fritz: Belästigung durch wütende Wetter ist eine Realität

"Sie haben nur ein Sportwettenunternehmen beworben. Ich weiß zweifelsfrei, dass sie nicht spezifisch 'Wette auf Tennis' oder so etwas gesagt haben.

Das ist gegen die Regeln, ich verstehe das. Ich denke nur, dass jeder in Tennis von Wetten profitiert, außer den Spielern. Wir bekommen all die Belästigung durch Wetten. Wir bekommen 50 bis 100 Todesdrohungen nach jedem Match, das man verliert.

Schreckliche Nachrichten, all den Hass und all die negativen Seiten des Glücksspiels, aber wir bekommen keine der positiven Seiten. Das ist ungerecht für uns. Auf keinen Fall sollten Tennisprofis Menschen sagen, auf Tennis zu wetten, aber ich denke nicht, dass es ein Problem sein sollte, wenn es etwas außerhalb von Tennis ist.

Was Bob und Mardy passiert ist, ist unglücklich. Die Zeiten ändern sich und die Regeln müssen wahrscheinlich wieder geändert werden", sagte Fritz Clay. Nachdem die ITIA Fish und Bryan wegen ihrer Förderung eines Sportwettenunternehmens kontaktiert hatte, kooperierten sie vollständig mit den Behörden und entfernten die Beiträge.

Fish und Bryan arbeiten beide für das US-Davis-Cup-Team und dürfen aus diesem Grund keinerlei Wetten fördern. Bei den Davis Cup Finals unterlagen die USA im Viertelfinale Italien.

Taylor Fritz
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