Boris Becker erklärt, warum Alexander Zverev im Moment "sein größter Feind" ist



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Boris Becker erklärt, warum Alexander Zverev im Moment "sein größter Feind" ist

Der deutsche Tennis-Legende Boris Becker glaubt, dass Alexander Zverev "sein größter Gegner" im Moment ist. Zverev, 25, verpasste die gesamte zweite Hälfte der Saison 2022 aufgrund von Verletzungen. Am Dienstag hat Zverev beim Australian Open einen großen Schrecken überstanden, da er fünf Sätze benötigte, um den 103.

platzierten Juan Pablo Varillas 4-6 6-1 5-7 7-6 (3) 6-4 zu besiegen. Obwohl Zverev der absolut favorisierte Spieler war, um Varillas zu schlagen, betonte Becker, dass es für den Deutschen ein schwieriges Match sein könnte. "Es gab viel Gespräch über den angeblich einfachen Draw für Sascha Zverev.

Ich war immer kritisch und sagte: 'Der Gegner ist im Moment egal'" Er ist sein größter Gegner aufgrund der langen Verletzungspause. Also, noch einmal, es ist mir egal, gegen wen er im zweiten Runde spielt. Der entscheidende Spieler ist Sascha Zverev.

Wenn er sich gut fühlt und angreifend spielt, wird er das Match auch gewinnen - unabhängig davon, wer auf der anderen Seite steht", sagte Becker gegenüber Eurosport.

Becker: Zverev braucht echte Matches

Becker, ein ehemaliger sechsfacher Grand-Slam-Champion, betonte, dass Training einfach nicht das erreichen kann, was echte Matches für einen Spieler leisten. "Man kann eine siebenmonatige Pause nicht überwinden, auch nicht mit vielen Trainingseinheiten", fügte Becker hinzu.

Zverev spielt definitiv noch nicht sein bestes Tennis, aber das sehr Positive ist, dass sein Knöchel seit seiner Rückkehr von der Verletzung gut reagiert hat. "Das Wichtigste ist, dass es für Sascha ein gutes Ende ist, weil er jetzt weiß, dass der Knöchel stabil ist.

Das war der erste ernste Test, wie fit er ist und wie er sich fühlt. Er wird das wahrscheinlich morgen früh besser wissen. Er wird wahrscheinlich etwas Muskelkater haben", erklärte Becker. In der zweiten Runde des Australian Open trifft Zverev auf den Sieger des Matches zwischen Michael Mmoh und Laurent Lokoli.

Zverev wird erneut der Favorit sein, es bleibt abzuwarten, ob er dieses Mal einen überzeugenderen Sieg erringen kann.