Ein Vater, ein Coach: Ben Shelton spricht über Beziehungen und Ambitionen im Tennis

Jimmy Connors hat in einer Episode seines Podcasts "Advantage Connors" seine Gedanken zur Beziehung zwischen einem jungen Athleten und seinem Vater geteilt.

by Faruk Imamovic
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Ein Vater, ein Coach: Ben Shelton spricht über Beziehungen und Ambitionen im Tennis
© Getty Images Sport/Dean Mouhtaropoulos

Jimmy Connors, der legendäre Tennisprofi, hat in einer Episode seines Podcasts "Advantage Connors" seine Gedanken zur Beziehung zwischen einem jungen Athleten und seinem Vater, der gleichzeitig sein Trainer ist, geteilt.

Dieses Thema ist besonders relevant, da sein junger Landsmann Ben Shelton genau in dieser Situation ist. Connors erklärte: "Bens Vater ist nicht nur sein Coach, sondern hat auch selbst Erfahrung auf der Tour gesammelt.

Das Ego spielt hier eine große Rolle, aber das kann auch gut sein." Er fügte hinzu: "Ich weiß, wie es mit meiner Mutter war. Manchmal kann das eine schwierige Beziehung sein, wenn man seiner Mutter oder seinem Vater zuhört und sie versuchen, einen zu einem besseren Spieler zu machen.

Aber letztlich gibt es niemanden, der mehr auf deiner Seite steht als sie. Das Vertrauen dort ist etwas ganz Besonderes."

Sheltons Bewunderung für Tennislegenden und Hoffnungen für die Zukunft

In einem Interview mit der Gazzetta dello Sport sprach Ben Shelton offen über seine Idole und Ambitionen im Tennissport.

Er äußerte seine Bewunderung für Rafael Nadal und Roger Federer, betonte jedoch, dass Federer schon immer sein Favorit gewesen sei. Er sagte: "Wenn ich mich auf dem Platz im Kampf finde, nehme ich manchmal Züge von ihm (Nadal) an.

Es geht um einen Tennisspieler, der niemals aufgibt." Auch Novak Djokovic blieb nicht unerwähnt. Shelton ist überzeugt, dass Djokovic auch in drei Jahren noch zu den Besten gehören wird. Weiterhin betonte Shelton seine Bindung zur nationalen Tennisszene: "Mein Lieblingsspieler aus Amerika ist definitiv mein Vater.

Aber wenn ich über den familiären Rahmen hinausgehe, würde ich Andy Roddick sagen. Im Hinblick auf die Nationalmannschaft sind wir viele und stark. Persönlich würde ich gerne der beste Tennisspieler aus meinem Land werden und es im Davis Cup anführen." Zum Abschluss lobte Shelton den italienischen Tennisspieler Jannik Sinner: "Er ist nur ein Jahr älter als ich und hat schon so viel erreicht.

Er gehört bereits zu den Top 5, und ich glaube, er wird dort noch viele Jahre bleiben." Insgesamt vermittelt das Interview einen Einblick in die Beziehungsdynamik zwischen Athleten und ihren Trainer-Elternteilen sowie in die Hoffnungen und Träume eines jungen Tennisspielers.

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