Jannik Sinner im Rampenlicht: Berrettinis Lob und gesunde Rivalität

Im Tennisjahr 2023 zeigt Jannik Sinner beeindruckende Leistungen, die auch von seinem Landsmann Matteo Berrettini, dem ehemaligen Wimbledon-Finalisten, gewürdigt werden.

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner im Rampenlicht: Berrettinis Lob und gesunde Rivalität
© Getty Images Sport/Clive Brunskill

Im Tennisjahr 2023 zeigt Jannik Sinner beeindruckende Leistungen, die auch von seinem Landsmann Matteo Berrettini, dem ehemaligen Wimbledon-Finalisten, gewürdigt werden. Während Berrettini sein Team beim Davis Cup in Malaga unterstützt, äußert er sich lobend über Sinners Entwicklung und betont die positive Konkurrenz zwischen ihnen.

Berrettini über Sinners Erfolg: Anerkennung statt Neid

Der 27-jährige Berrettini, der gemeinsam mit seinem Nationalteam in Malaga weilt, verneinte jegliche Rivalität oder Neidgefühle gegenüber Sinner.

"Ich wusste immer, dass Jannik all das erreichen würde. Es ist etwas, das er spürt, wenn er mit einem Top-Tennisspieler spielt. Sein Wachstum war nur eine Frage der Zeit. Die Bedingungen in Turin und bei Indoor-Turnieren im Allgemeinen sind seine Stärke.

Das hat er schon in jungen Jahren bewiesen. Er liegt nur hinter Novak auf der Überholspur. Es gibt keinen Neid. Es ist eine Frage der gesunden Konkurrenz", erklärte Berrettini. Berrettini sprach auch über seine Enttäuschung, nicht an den letzten wichtigen Wettbewerben teilnehmen zu können: "Ich hätte natürlich gerne dabei sein wollen.

Besonders die Finals hätten mir gefallen. Vor allem, sie so zu genießen, wie er es getan hat. Der Vorfall in Turin war rückblickend die größte Enttäuschung meiner Karriere. Ich hatte eine sehr, sehr positive Saison, konnte aber die Stimmung und all die Emotionen dieses ganz besonderen Turniers nicht genießen."

Berrettini in Malaga: Unterstützung trotz Rückschlägen

Trotz einer Saison, die fast vollständig durch eine Reihe von Verletzungen beeinträchtigt wurde, ließ es sich Berrettini nicht nehmen, sein Team beim Davis Cup in Malaga moralisch zu unterstützen.

Obwohl er physisch nicht in Topform ist und nicht selbst auf dem Platz stehen konnte, zeigte er großen Teamgeist. Über Sinner sagte Berrettini abschließend: "Er hat mich beeindruckt, wie schnell er sich verbessert hat, und er ist sicherlich ein großer Ansporn, mich selbst einzubringen und zu arbeiten." Diese Worte unterstreichen nicht nur Berrettinis Anerkennung für Sinners Talent, sondern auch seinen eigenen Ehrgeiz, zurückzukommen und sich wieder mit den Besten der Welt zu messen.

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