Jannik Sinner: Der Star, der Italien zum Davis Cup-Erfolg führte



by FARUK IMAMOVIC

Jannik Sinner: Der Star, der Italien zum Davis Cup-Erfolg führte
© Getty Images Sport/Thomas Kronsteiner

Jannik Sinner, der aufstrebende italienische Tennisstar, hat am vergangenen Wochenende mit seinem herausragenden Spiel Italien zum Davis Cup-Titel geführt. Er betonte die entscheidende Rolle seines Coaches Darren Cahill in seiner Entwicklung.

Sinners beeindruckende Saison

Sinner, der schon in jungen Jahren für seine Tenniskünste bekannt war, hat in diesem Jahr sein Spiel auf ein neues Level gehoben. Er gewann vier Titel, darunter sein erster ATP Masters 1000-Titel beim Canadian Open.

Zudem wurde er Zweiter bei den ATP Finals und beendete das Jahr auf Platz 4 der ATP-Rangliste – ein Karrierehoch. Der 22-Jährige erzielte im Laufe der Saison 2023 einige bedeutende Siege, indem er Novak Djokovic und Carlos Alcaraz besiegte, als beide die Weltrangliste anführten.

Er führte Italien außerdem zum ersten Davis Cup-Titel seit 1976.

Der Einfluss von Coach Darren Cahill

Sinners beeindruckende Form fiel mit dem Einstieg von Cahill in sein Team zusammen. Der australische Coach stieß Ende letzten Jahres zu Sinners Team und brachte eine Fülle von Wissen und Erfahrung mit.

Besonders bemerkenswert ist jedoch sein Einfluss auf die mentale Stärke Sinners. „Ich denke, er war wirklich wichtig für mich, für mein Wachstum als Spieler, denn ich fühle, dass er mir viel Selbstvertrauen gegeben hat“, sagte Sinner.

„Er brachte etwas Neues ins Team. Vor allem denke ich, dass die Kombination mit ihm und mit Simone [Vagnozzi] und dem ganzen Team wirklich, wirklich schön ist.“ Sinner betonte auch die Bedeutung seines Teams, einschließlich seiner Teamkollegen Lorenzo Musetti, Matteo Arnaldi, Lorenzo Sonego und Simone Bolelli, die alle in entscheidenden Momenten ihre Stärke zeigten.

Der Weg zum Davis Cup-Titel

Italien besiegte die Niederlande im Viertelfinale mit 2:1 und setzte sich dann mit einem weiteren 2:1-Sieg gegen Serbien durch. Sinner gewann sein Einzelmatch gegen Djokovic und triumphierte gemeinsam mit Sonego im Doppel gegen Djokovic und Miomir Kecmanovic.

Der Höhepunkt kam am Sonntag, als Sinner und Arnaldi Einzelsiege errangen, um Italien zum Titel zu führen. „Offensichtlich liebe ich es, in der Halle zu spielen. Die letzten Turniere des Jahres finden normalerweise immer in der Halle statt“, fügte Sinner hinzu.

„Ich denke, ich habe mich heute ziemlich gut gefühlt. Nicht nur heute, sondern im letzten Monat. Dies ist ein wirklich wichtiger Sieg für mich und für das gesamte Team und Italien zusammen.“ Die Errungenschaften Sinners und seines Teams unterstreichen nicht nur ihre individuellen Fähigkeiten, sondern auch die Bedeutung von Teamarbeit und mentaler Stärke im Tennis.

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