Ben Shelton im Rampenlicht: Kyrgios' Vision und ein atemberaubender Aufstieg

Ben Shelton, der junge amerikanische Tennisspieler, hat im Jahr 2022 einen bemerkenswerten Aufstieg im ATP-Tour-Ranking erlebt.

by Faruk Imamovic
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Ben Shelton im Rampenlicht: Kyrgios' Vision und ein atemberaubender Aufstieg
© Getty Images Sport/Koji Watanabe

Ben Shelton, der junge amerikanische Tennisspieler, hat im Jahr 2022 einen bemerkenswerten Aufstieg im ATP-Tour-Ranking erlebt. Er sprang fast 500 Plätze nach oben und beendete das Jahr auf Platz 97. Diese Form konnte er in die Saison 2023 mitnehmen, als er sein erstes Grand-Slam-Halbfinale bei den US Open erreichte – und das bei erst seinem fünften Hauptfeldauftritt bei einem Major.

Er musste sich dort dem späteren Gewinner Novak Djokovic geschlagen geben. Im Oktober feierte er seinen ersten Einzeltitel, als er die ATP 500 Japan Open gewann, was ihn auf eine neue Karrierehöchstplatzierung von Platz 15 katapultierte.

Seine größte Stärke ist sein Aufschlag; bei den US Open servierte er mit 147 mph. Auch seine Vorhand und Rückhand sind solide.

Kyrgios' Traum und Sheltons Zukunft

Interessanterweise hat Nick Kyrgios, der australische Tennisstar, kürzlich auf der Social-Media-Plattform X geteilt, dass er von Shelton geträumt habe.

„Ich hatte letzte Nacht einen Traum, dass Shelton einen Slam gewonnen hat... Ist 2024 das Jahr? Wenn ich darüber nachdenke, sein Spiel ist riesig, sein Aufschlag ist eine Rakete... Erinnert mich an...“, schrieb er.

Kyrgios deutete damit an, dass Shelton ihn an sich selbst erinnert, da auch er für seinen „Raketen“-Aufschlag bekannt ist, der ihm half, das Finale von Wimbledon 2022 zu erreichen, wo er Djokovic unterlag.

Kyrgios hatte allerdings eine schwierige Saison, geplagt von Verletzungen, und fiel aus dem ATP-Ranking, während sein Comebacktermin noch in der Schwebe ist. Shelton beendete das Jahr auf Platz 17 der ATP-Rangliste und gab zu, dass sein Aufstieg „verrückt“ sei.

„Es ist definitiv noch nicht bei mir angekommen“, sagte er im Oktober zu ATPTour.com. „Ich denke, wenn meine Saison vorbei ist, werde ich Zeit haben, über alles nachzudenken, was dieses Jahr passiert ist und darüber zu reflektieren.

Ich genieße gerade wirklich den Moment.“ Er fügte hinzu: „Das Verrückteste, worüber ich nachdenken kann, ist, wie weit ich gekommen bin. Aber es ist interessant, dass viele Jungs, die letztes Jahr in einer ähnlichen Position waren wie ich, wie Chris Eubanks oder Aleks Vukic, eine ähnliche Entwicklung hatten.

Sie sind jetzt in den Top 50, also ist es wirklich cool, dass wir diese Entwicklung teilen, nachdem wir letztes Jahr noch Challenger gespielt haben und jetzt einen vollen ATP-Kalender haben.“

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