Tommy Paul: Ben Shelton belebt Amerikanisches Tennis!

Tommy Paul, einer der führenden amerikanischen Tennisspieler, hebt die positive Wirkung hervor, die der aufstrebende Ben Shelton auf den amerikanischen Tennissport hat.

by Faruk Imamovic
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Tommy Paul: Ben Shelton belebt Amerikanisches Tennis!
© Getty Images Sport/Elsa

Tommy Paul, einer der führenden amerikanischen Tennisspieler, hebt die positive Wirkung hervor, die der aufstrebende Ben Shelton auf den amerikanischen Tennissport hat.

Junge Energie belebt das Team

Paul betont, dass Sheltons lebhafte und begeisternde Energie eine Bereicherung für das etablierte amerikanische Team darstellt.

Während Taylor Fritz derzeit der einzige Amerikaner in den Top 10 ist, wird er im Ranking der Top 20 von Frances Tiafoe, Paul und nun auch Shelton begleitet. Shelton hat kürzlich erstmals die Top 20 erreicht, was auf seine exzellente Leistung im Jahr 2023 zurückzuführen ist.

„Es macht Spaß, ihn dabei zu haben. Er ist definitiv jung und bringt diese jugendliche Energie mit, was besonders in unserer Gruppe älterer Spieler viel Freude bereitet“, äußerte sich Paul über Shelton.

Brüderliches Umfeld und gegenseitige Unterstützung

Paul beschreibt die Elite des amerikanischen Tennissports als eine Art Bruderschaft, in der Shelton die Energie der gesamten Gruppe gehoben hat. Er erwähnt auch Sheltons Vater, Bryan, eine angesehene Figur im amerikanischen Tennis, den er bereits vor seinem ersten Treffen mit dem jungen Star kannte.

Paul erklärt, dass die älteren amerikanischen Spieler zwar ein Auge auf den jungen Shelton haben, er aber nicht behaupten würde, dass sie ihn direkt betreuen. „Ich kannte Ben Shelton nicht wirklich, als er 17 oder jünger war, aber ich kannte seinen Vater ein wenig.

Als er zum ersten Mal auf die Tour kam, habe ich ihn nicht unter meine Fittiche genommen, aber ich mochte den Jungen und wusste, dass er gut werden würde“, so Paul.

Ein neues Kapitel im US-Tennis

Paul, der sich nun im Vergleich zu Shelton als Veteran des Spiels sieht, betont, dass Sheltons Aufstieg ihn vorzeitig altern lässt.

„Es ist seltsam, uns als ältere Spieler zu bezeichnen, aber zusammen mit Foe und Fritz haben wir einfach viele gute Spieler. Es ist cool, dass dieser junge Kerl dazukommt und uns wirklich antreibt. Es bringt uns in gewisser Weise zusammen“, sagte Tommy Paul.

Obwohl Tiafoe aus den Top 10 gefallen ist, glaubt Paul, dass das US-amerikanische Herrentennis immer stärker wird.
„Wir haben zwei Spieler in den Top 10. Es ist ziemlich cool, dass wir tatsächlich an der Spitze des Spiels stehen.

Alle unsere besten Athleten gehen in andere Sportarten, also gibt es unsere Ausrede, denke ich“, scherzte Paul.

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