Grigor Dimitrov enthüllt: Warum ich die Ära von Djokovic, Nadal und Federer liebe

Grigor Dimitrov, einst die Nummer 3 der Welt, blickt auf seine Erfahrungen im Profi-Tennis zurück, geprägt von Begegnungen mit den Größen des Spiels

by Faruk Imamovic
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Grigor Dimitrov enthüllt: Warum ich die Ära von Djokovic, Nadal und Federer liebe
© Getty Images/Dean Mouhtaropoulos

Grigor Dimitrov, einst die Nummer 3 der Welt, blickt auf seine Erfahrungen im Profi-Tennis zurück, geprägt von Begegnungen mit den Größen des Spiels. In einer Ära, die von Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer dominiert wird, hat Dimitrov eine Haltung, die Respekt und Dankbarkeit ausstrahlt.

Die Herausforderung der Tennislegenden

Dimitrovs Karriere begann mit einem Paukenschlag, als er Tomas Berdych, damals die Nummer 8 der Welt, in seinem ersten ATP Tour Match in Rotterdam 2009 besiegte. Kurz darauf stand er Rafael Nadal gegenüber, der frisch vom Australian Open-Sieg kam.

Dieser Moment war für Dimitrov, der zuvor die Juniorentitel in Wimbledon und bei den US Open gewonnen hatte, ein "Realitätscheck vom Feinsten". Trotz einer Bilanz von 1-14 gegen Nadal, 1-12 gegen Djokovic und 1-7 gegen Federer – Spieler, mit denen er in seinen Anfangsjahren verglichen wurde – hat Dimitrov nie die Hoffnung verloren.

"Ehrlich gesagt, wenn ich ihn an diesem Tag geschlagen hätte, glaube ich, dass es mir einen großen Dienst erwiesen hätte", reflektiert Dimitrov über seine frühen Herausforderungen.

Erfolge und Entwicklung

Obwohl ihm ein großer Titel bisher verwehrt blieb, erreichte Dimitrov beeindruckende Höhen.

Er gewann die ATP Finals, die Cincinnati Masters und erreichte 2017, seinem bisher besten Jahr, die Nummer 3 der Welt. Aktuell auf Platz 13 der Weltrangliste, startete Dimitrov stark in das Jahr 2024, indem er diesen Monat seinen ersten Titel seit über sechs Jahren in Brisbane gewann.

Dimitrov, der im ersten Spiel der Australian Open 2024 Marton Fucsovics in vier Sätzen schlug, wird von einigen als Geheimfavorit für das Turnier gehandelt. Auf die Frage, wann er erkannte, dass das Spielen auf Top-Niveau härter sein würde als gedacht, antwortet er: „Es passierte sehr schnell für mich.“ Die ständige Anpassung an die Spitze des Tennis war eine Herausforderung, die Dimitrov sowohl körperlich als auch spielerisch meistern musste.

„Ich hatte das Spiel, aber nicht den Körper. Dann hatte ich irgendwann den Körper und die Beine, aber mein Spiel war ein wenig abseits. Es war immer diese ständige Anpassung für mich.“ Dimitrovs Erfahrungen spiegeln die Realitäten des professionellen Tennis wider, in dem physische Fitness und technische Finesse in einem ständigen Balanceakt stehen. Sein Weg zeigt, dass Erfolg nicht nur aus Titeln besteht, sondern auch aus den Lektionen, die man auf dem Weg lernt.

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