Holger Rune trennt sich von Federers Ex-Trainer: Neues Kapitel beginnt!

Der dänische Tennisspieler Holger Rune hat sich nach weniger als zwei Monaten von Severin Lüthi, dem ehemaligen Trainer von Roger Federer, getrennt.

by Faruk Imamovic
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Holger Rune trennt sich von Federers Ex-Trainer: Neues Kapitel beginnt!
© Getty Images/Morgan Hancock

Der dänische Tennisspieler Holger Rune hat sich nach weniger als zwei Monaten von Severin Lüthi, dem ehemaligen Trainer von Roger Federer, getrennt. Dies bestätigte Runes Mutter Aneke in einem Interview. Lüthi, ein langjähriger Begleiter Federers, war erst kürzlich dem Team Runes beigetreten.

Kurze Zusammenarbeit und Zukunftsaussichten

Rune hatte im Dezember angekündigt, dass Lüthi für die Saison 2024 Teil seines Teams sein würde, neben der Tennislegende Boris Becker, der bereits im Oktober beigetreten war.

Lüthi begleitete Rune bei den Australian Open 2024, wo der junge Däne in der zweiten Runde überraschend von dem französischen Wildcard-Spieler Arthur Cazaux besiegt wurde. Die Entscheidung zur Trennung, so erklärt Aneke Rune, lag an Lüthis Verfügbarkeit, die nicht ausreichend war, um die Kontinuität zu gewährleisten, die Holger benötigt.

„Ich möchte nur informieren, dass Holger von nun an nur Boris und Kenneth in seinem Trainerteam haben wird“, erklärte Runes Mutter.

Kenneth Carlsen übernimmt zentralere Rolle

Zusätzlich zu Boris Becker wird der dänische Trainer und ehemalige ATP-Spieler Kenneth Carlsen nun eine zentralere Rolle im Trainerteam übernehmen.

„Mit der Konstellation Boris und Kenneth bekommt Holger den Fluss, den er für seine Entwicklung und Stabilität braucht“, fügte Aneke Rune hinzu. Kenneth Carlsen war bereits in der Vorsaison in Kontakt mit dem Team und wird nun bei den meisten großen Turnieren anwesend sein.

Diese Veränderung erscheint als strategischer Schritt, um Runes Karriere weiter voranzutreiben, insbesondere nach seiner vielversprechenden Leistung in den letzten Jahren. Bei den Australian Open hatte Rune sich positiv über Lüthi geäußert und schien begeistert von dem, was der Schweizer zu seinem Team beitragen könnte.

„Roger war mein Kindheitsidol. Es ist großartig, etwas von ihm in meiner Box zu haben“, sagte der 20-Jährige. „Großartige Energie, großartige Ratschläge, gesprochen aus einer Menge Erfahrung.

Es ist cool, ihn dabei zu haben, zusammen mit Boris. Es ist wirklich cool, Stabilität um mich herum zu haben und Menschen, an die ich glaube, das bedeutet viel.“ Die Trennung von Lüthi mag für Außenstehende überraschend kommen, doch sie spiegelt die dynamische Natur des professionellen Tennissports wider, in dem Veränderungen oft notwendig sind, um den Bedürfnissen und Zielen der Spieler gerecht zu werden.

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