Abschied von einer Tennislegende: Andy Brandi verstorben



by FARUK IMAMOVIC

Abschied von einer Tennislegende: Andy Brandi verstorben
© X/ITA_Tennis

Andy Brandi, der ehemalige Trainer des Frauenteams im Tennis an der Universität von Florida, ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Während seiner 17-jährigen Amtszeit errang er mit seinen Teams drei nationale Meisterschaften und hinterließ damit ein unvergessliches Erbe im College-Tennis.

Eine beeindruckende Karriere

Unter Brandis Leitung dominierte das Frauenteam der Florida Gators die Tenniswelt auf College-Ebene. Mit einer beeindruckenden Gewinnquote von .914, 14 Titeln in der Southeastern Conference in der regulären Saison und zehn Konferenzturniersiegen setzte Brandi neue Maßstäbe im Universitätssport.

Die Krönung seiner Karriere waren die nationalen Titel in den Jahren 1992, 1996 und 1998. "Kurz gesagt, Andy Brandi war in jeder Hinsicht ein Gewinner", so Jeremy Foley, der ehemalige Sportdirektor von Florida. "Er war einer meiner absoluten Lieblingstrainer hier." Brandi trat 2001 mit einer herausragenden Bilanz von 460 Siegen bei nur 43 Niederlagen zurück.

Seine außergewöhnlichen Leistungen wurden 2006 mit der Aufnahme in die Ruhmeshalle der Universität gewürdigt.

Vom Spieler zum Trainer

Geboren 1952 in San Juan, Puerto Rico, nahm Brandis Leidenschaft für Tennis früh Form an.

Während seines Studiums am Trinity College in San Antonio, Texas, wo er selbst im Männertennisteam spielte, entdeckte er seine Berufung zum Coaching. Nach dem Abschluss mit einem Abschluss in Betriebswirtschaft fand er seinen Weg zum Executive Director der IMG Bollettieri Tennis Academy in Bradenton, bevor er mit 33 Jahren das Frauenteam der Universität von Florida übernahm.

2017 kehrte Brandi aus dem Ruhestand zurück, um gemeinsam mit seinem Sohn Chris als Co-Trainer des Männerteams der LSU zu fungieren, eine Position, die er fünf Saisons lang innehatte. Andy Brandi hinterlässt seine Frau Nancy und seinen Sohn Chris und eine unvergessliche Spur im College-Tennis.

Sein Vermächtnis als Trainer, Mentor und Gewinner wird in Erinnerung bleiben und kommende Generationen von Tennisspielern und -trainern inspirieren.