Andy Murray enthüllt: So hart ist es, gegen Djokovic zu spielen

Andy Murray, selbst dreifacher Grand-Slam-Sieger, teilt seine Einsichten darüber, wie es ist, gegen einige der größten Tennisspieler aller Zeiten auf dem Platz zu stehen, insbesondere gegen Novak Djokovic.

by Faruk Imamovic
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Andy Murray enthüllt: So hart ist es, gegen Djokovic zu spielen
© Getty Images/Julian Finney

Andy Murray, selbst dreifacher Grand-Slam-Sieger, teilt seine Einsichten darüber, wie es ist, gegen einige der größten Tennisspieler aller Zeiten auf dem Platz zu stehen, insbesondere gegen Novak Djokovic.

Die Rivalität mit Djokovic

In ihrer langjährigen Rivalität trafen Murray und Djokovic 36 Mal aufeinander, wobei der 24-fache Grand-Slam-Sieger Djokovic mit 25 Siegen gegenüber 11 von Murray führt.

19 dieser Begegnungen fanden in Finalspielen statt, mit einer Bilanz von 11-8 zugunsten des Serben. Sieben dieser Finalspiele waren bei Grand Slams, von denen Murray nur zwei gewinnen konnte – die US Open 2012 und Wimbledon 2013.

Mit Djokovic nur zwei Titel entfernt von der 100-Titel-Marke, einer Leistung, die bisher nur Jimmy Connors und Roger Federer erreicht haben, reflektiert Murray über die Schwierigkeit, gegen Djokovic in einem Finale zu spielen.

"Offensichtlich unglaublich hart", beginnt der ehemalige Weltranglistenerste. Er betont, dass Djokovic, besonders in der mittleren und späteren Phase seiner Karriere, noch stärker geworden ist.

Die mentale Herausforderung

Murray hebt hervor, dass nicht nur die spielerische Qualität Djokovics eine Herausforderung darstellt, sondern auch die mentale Hürde, gegen jemanden anzutreten, der so viel erreicht hat.

Diese Herausforderung wird besonders für die jüngeren Spieler betont, die in wichtigen Finalspielen gegen Djokovic antreten müssen. Die Erfahrung, gegen einen Spieler von Djokovics Kaliber zu spielen, der 24 Majors und 98 Titel gewonnen hat, ist eine enorme Aufgabe, insbesondere wenn man selbst in solchen Situationen wenig Erfahrung hat.

Murray spricht auch seine eigenen Erfahrungen an, gegen Tennisgrößen wie Federer und Nadal in ihren besten Jahren anzutreten. Er erinnert sich daran, wie schwierig es war, gegen sie in den späten Phasen von Turnieren anzutreten, als er noch jung war.

Er betont, dass es eine ganz andere Herausforderung ist, gegen sie in einem Viertel- oder Halbfinale zu spielen, verglichen mit einem Finale. Für die junge Generation, die gegen Djokovic antritt, liegt die Schwierigkeit nicht nur im spielerischen Bereich, sondern auch im mentalen.

Djokovic, der "alles erreicht hat", stellt eine fast unüberwindbare mentale Hürde dar, die junge Spieler überwinden müssen, um ihn in entscheidenden Matches zu schlagen.

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