Carlos Alcaraz gesteht: Nur mit 'stratosphärischem Niveau' kann man Sinner schlagen!

Im Tenniszirkus brodelt es vor Spannung, wenn zwei der aktuell herausragendsten Talente – Carlos Alcaraz und Jannik Sinner – aufeinandertreffen.

by Faruk Imamovic
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Carlos Alcaraz gesteht: Nur mit 'stratosphärischem Niveau' kann man Sinner schlagen!
© Getty Images/Marcelo Endelli

Im Tenniszirkus brodelt es vor Spannung, wenn zwei der aktuell herausragendsten Talente – Carlos Alcaraz und Jannik Sinner – aufeinandertreffen. Diese Rivalität ist jedoch von einem tiefen gegenseitigen Respekt geprägt, besonders seitens Alcaraz, der Sinners jüngste Erfolgswelle bewundert.

Der Spanier hat eine treffende Weise gefunden, Sinners aktuelle Form zu umschreiben, und gleichzeitig seine Freude darüber ausgedrückt, dass die harte Arbeit des Italieners Früchte trägt.

Sinners unaufhaltsame Erfolgswelle

Jannik Sinner, der 22-jährige Italiener, hat eine beeindruckende Siegesserie hingelegt, indem er 32 seiner letzten 34 Matches gewann.

Unbesiegt in 12 Spielen dieses Jahres, startete er die Saison mit einem Paukenschlag, indem er seinen ersten Grand Slam bei den Australian Open gewann und anschließend den Titel beim Rotterdam Open holte. Sinners Titellauf in Rotterdam katapultierte ihn auf den dritten Platz der ATP-Rangliste, womit er zum höchstplatzierten italienischen Spieler in der Geschichte wurde, nur 835 Punkte hinter Alcaraz auf dem zweiten Platz.

Alcaraz: Anerkennung und Selbstreflexion

Carlos Alcaraz, der seine letzten beiden Begegnungen gegen Sinner verlor, erkennt an, dass Spieler ein "stratosphärisches Niveau" erreichen müssen, um eine Chance gegen Sinner zu haben.

"Jannik befindet sich gerade in einem sehr guten Moment", wird Alcaraz von Puntodebreak.com zitiert. "Sein Tennisniveau zeigt, wie selbstbewusst er ist. Er ist ein super harter Arbeiter, und es ist kein Wunder, dass er jetzt an diesem Punkt ist." Während Sinner letzte Woche einen Titellauf genoss, wurde Alcaraz im Halbfinale des Argentina Open von Nicolas Jarry in geraden Sätzen überrascht.

Der zweifache Grand-Slam-Gewinner hat seit seinem Wimbledon-Sieg im Juli letzten Jahres keinen Titel mehr gewonnen und gibt zu, dass er an seiner Konzentrationsfähigkeit während der Matches arbeiten muss. "Ich muss weiterhin daran arbeiten und es hat sich im Vergleich zu 2023 nicht verbessert", gestand er.

"Es ist etwas, das ich tun muss, und es gibt keinen anderen Weg." Alcaraz wird am Dienstag beim Rio Open in Aktion treten, wo er seine ATP-500-Kampagne gegen Tiago Montero in der ersten Runde eröffnet. In diesem Spannungsfeld aus Rivalität und Respekt suchen beide Spieler nach Wegen, sich weiter zu verbessern und die Spitze des Welttennis zu erobern.

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