Ben Shelton erwägt Verzicht auf Olympische Spiele 2024

Der aufstrebende US-Tennisspieler Ben Shelton hat sich gegen eine Teilnahme am Tenniswettbewerb der Olympischen Spiele 2024 entschieden.

by Faruk Imamovic
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Ben Shelton erwägt Verzicht auf Olympische Spiele 2024
© Getty Images/Clive Brunskill

Der aufstrebende US-Tennisspieler Ben Shelton hat sich gegen eine Teilnahme am Tenniswettbewerb der Olympischen Spiele 2024 entschieden. Diese Entscheidung wirft ein Licht auf die Herausforderungen, die der dichte ATP-Turnierkalender für Athleten mit sich bringt.

Die Herausforderung des Turnierkalenders

Während einer Pressekonferenz in Indian Wells erklärte der 21-jährige Shelton aus Atlanta, dass er, sollte er sich qualifizieren, nicht an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen werde.

"Ich habe viel darüber nachgedacht. Im Moment kann ich sagen, dass ich ziemlich geneigt bin, dieses Jahr nicht zu gehen, falls ich mich qualifiziere. Ich denke, sie passen auf eine komplizierte Weise in den Tenniskalender ein," sagte Shelton.

Der ATP Nummer 16, der am BNP Paribas Open teilnimmt, äußerte die Absicht, die Pariser Olympiade im Falle einer Qualifikation zu überspringen. Eine durchaus kontroverse Entscheidung, vor allem für einen Spieler, der besonders seiner Nation verbunden ist.

Blick in die Zukunft und Spieloberflächenpräferenzen

Shelton, der seine Saison mit einer Bilanz von 9-5 begann und das Halbfinale beim ATP 250 in Dallas als bestes Ergebnis erzielte, sprach auch über seine Pläne für diese Saison.

Er deutete an, dass er möglicherweise an den nächsten Olympischen Spielen teilnehmen könnte, die in Los Angeles 2028 stattfinden werden – ein Heimspiel für den amerikanischen Spieler. Der Hartplatz ist zweifellos die Oberfläche, auf der Shelton seine besten Ergebnisse erzielt hat, einschließlich des Halbfinales der US Open im letzten Jahr.

Genau aus diesem Grund könnte er das olympische Turnier 2024 überspringen, das auf den Sandplätzen des Roland Garros Stadions ausgetragen wird, um sich auf den langen Sommer zu konzentrieren, der auf den Hartplätzen Nordamerikas gespielt wird.

Sheltons Entscheidung, die Olympischen Spiele möglicherweise auszulassen, spiegelt die schwierige Balance wider, die Profi-Tennisspieler zwischen ihrer Karriereentwicklung, persönlichen Zielen und dem anspruchsvollen internationalen Turnierkalender finden müssen.

Während die Olympischen Spiele für viele Sportler ein Karrierehöhepunkt sind, zeigt Sheltons Überlegung, dass der Weg eines jeden Athleten einzigartig ist und von individuellen Prioritäten und strategischen Entscheidungen geprägt wird.

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