Jannik Sinner tritt trotz Verletzung beim Miami Open an

Der Australian Open Champion Jannik Sinner steht vor einer Herausforderung beim diesjährigen Miami Open, nachdem er sich im Match gegen Carlos Alcaraz in Indian Wells verletzt hat.

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner tritt trotz Verletzung beim Miami Open an
© Getty Images/Matthew Stockman

Der Australian Open Champion Jannik Sinner steht vor einer Herausforderung beim diesjährigen Miami Open, nachdem er sich im Match gegen Carlos Alcaraz in Indian Wells verletzt hat. Trotz der Unsicherheit zeigt sich die Nummer 3 der Welt entschlossen und bereit für das Turnier in Florida.

Eine schwierige Entscheidung

Nach einem Sturz im epischen Spiel gegen Alcaraz verletzte sich Sinner am Ellbogen und kämpfte zudem mit Problemen an der Wade – die erste Niederlage für ihn in 2024. "Ich spüre ein bisschen von allem in meinem Körper, aber das ist normal.

Das ist Sport," reflektierte Sinner nach dem Match. Trotz der Schmerzen und der vorübergehenden Unklarheit über seine Teilnahme am Miami Open hat Sinner eine bedeutsame Entscheidung getroffen: Er wird antreten. "Ich hatte einige Probleme, nur kleine Probleme, aber es war bis zum dritten Satz okay.

Dann, als ich fiel, spürte ich meinen Ellbogen, weil ich darauf gefallen bin und mich darüber gerollt habe. Danach war es für mich schwer zu servieren," erklärt Sinner die Herausforderungen, mit denen er während des Spiels konfrontiert wurde.

Bereit für die Rückkehr

Sinner nutzte die Zeit seit der Niederlage gegen Alcaraz, um sich zu erholen und ist nun bereit, wieder auf den Platz zurückzukehren. Er hat sogar eine erweiterte Trainingseinheit auf dem Hauptstadionplatz in Miami am Dienstag gebucht – ein Zeichen seiner Entschlossenheit und seines Engagements.

Die meisten Spieler reservieren nur einen Slot im Trainingsplan, doch Sinner geht einen Schritt weiter mit zwei Slots, zusammen mit anderen Topspielern wie Holger Rune, Frances Tiafoe und Ugo Humbert. Als Finalist des Turniers im letzten Jahr hat Sinner viele Ranglistenpunkte zu verteidigen und freut sich auf die Chance, erneut gegen Alcaraz anzutreten.

Die beiden Spieler, die momentan zu den meistdiskutierten im Herrentennis gehören, befinden sich in unterschiedlichen Hälften des Turnierbaums in Miami und können nur im Finale aufeinandertreffen. Sinner reflektiert über seine Taktik und das Bedürfnis, Anpassungen vorzunehmen: "Er bewegt sich wirklich, wirklich schnell, wie wir wissen.

Besonders auf diesem Platz, wo der Ball wirklich hoch abspringt, ist es nicht leicht gegen ihn zu spielen, weil er mit viel Spin spielen kann." Die Entschlossenheit Sinners, aus seinen Erfahrungen zu lernen und sich ständig zu verbessern, zeigt seinen unerschütterlichen Kampfgeist und seine Hingabe zum Sport.

"Ich genieße solche Matches. Deshalb trainiere ich," bekräftigt Sinner seine Liebe zum Tennis und seinen Wunsch, sich stetig weiterzuentwickeln.

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