Casper Ruud kritisiert Spielerbetreuung beim Miami Open

Casper Ruud, die norwegische Tennisgröße, hat kürzlich sein Missfallen über die Bedingungen für Spieler beim Miami Open, einem der prestigeträchtigsten Masters-Turniere, zum Ausdruck gebracht.

by Faruk Imamovic
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Casper Ruud kritisiert Spielerbetreuung beim Miami Open
© Getty Images/Matthew Stockman

Casper Ruud, die norwegische Tennisgröße, hat kürzlich sein Missfallen über die Bedingungen für Spieler beim Miami Open, einem der prestigeträchtigsten Masters-Turniere, zum Ausdruck gebracht.

Seine Kritik wirft ein Schlaglicht auf die Diskrepanz zwischen dem Status des Turniers und der Qualität der Dienstleistungen, die den Athleten geboten werden.

Mangelnde Unterstützung für Spieler

Während seines Sieges gegen den Franzosen Luca van Assche machte Ruud seinem Ärger Luft.

Die Übertragung fing ein, wie er sich beim Stuhlschiedsrichter über die unzureichenden Bedingungen beschwerte. "Es gibt keine Handtücher, kein kaltes Wasser und nur einen Plastikstuhl zum Umziehen. Das ist ein Witz," so Ruud.

Er machte deutlich, dass seiner Meinung nach die Organisatoren gespart hätten, um höhere Gewinne zu erzielen, anstatt in angemessene Spielerunterstützung zu investieren. "Die Spieler kommen jedes Jahr hierher, um vor Zehntausenden von Menschen zu spielen, und dann werden wir so behandelt." Ruud kritisierte insbesondere die Verwendung von temporären Trailern als Umkleideräume für die Spieler, während das Stadion renoviert wird.

Diese provisorische Lösung entspräche nicht dem Standard, den die Spieler erwarten dürfen.

Ruuds Entwicklung als Spieler

Abseits seiner Kritik an den Turnierbedingungen sprach Ruud auch über seine persönliche Entwicklung auf dem Platz.

In einer Pressekonferenz erklärte er, dass er sich körperlich etwas besser fühle als im Vorjahr und auf dem Platz beweglicher sei. "Ich habe ganz ehrlich und offen vor ein paar Wochen gesagt, dass ich ein wenig abgenommen habe, ein paar Kilo im Vergleich zum letzten Jahr.

Ich denke, das hat mir gutgetan. Ich habe immer noch die Power in meinen Schlägen und bewege mich etwas leichter auf den Füßen." Ruud betonte, dass er an seiner Mobilität und Flexibilität gearbeitet habe, um aggressiveres Tennis zu spielen.

Dies sei Teil der Anpassungen, die er seit letztem Jahr vorgenommen habe. Zudem erwähnte er, dass eine längere und bessere Vorbereitungszeit im Dezember ein Grund für seine bisherigen Erfolge in diesem Jahr sei.

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