Überraschungen und Spannungen beim Monte Carlo Masters

Das Monte Carlo Masters, eines der Highlights der Tennissaison auf Sand, lieferte am Mittwoch dramatische Wendungen und bestätigte erneut seinen Ruf als Bühne für unerwartete Ergebnisse und spannende Matches.

by Faruk Imamovic
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Überraschungen und Spannungen beim Monte Carlo Masters
© Getty Images/Julian Finney

Das Monte Carlo Masters, eines der Highlights der Tennissaison auf Sand, lieferte am Mittwoch dramatische Wendungen und bestätigte erneut seinen Ruf als Bühne für unerwartete Ergebnisse und spannende Matches.

Rublev scheidet aus, während Popyrin und Sinner glänzen

Der Titelverteidiger Andrey Rublev erlebte eine enttäuschende Niederlage gegen den Australier Alexei Popyrin in der zweiten Runde mit 6:4, 6:4. Popyrin, der im dritten Spiel des ersten Satzes ein Break schaffte, ließ sich auch nach einem Rückbruch durch Rublev nicht beirren und sicherte sich mit einem weiteren Break den Sieg.

Rublev, der als fünfte Saat direkt in die zweite Runde einstieg, musste somit frühzeitig seine Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung begraben. Popyrin lobte seine eigene Strategie nach dem Match: "Die Idee war, ihm nicht denselben Ball zu geben.

Er ist wahrscheinlich der beste Spieler von der Grundlinie, wenn man ihm Rhythmus gibt, also versuchte ich, das Tempo, die Höhe und den Spin zu verändern, und ich denke, das hat heute wirklich gut für mich funktioniert." Popyrin trifft nun auf seinen Landsmann Alex De Minaur, der den Niederländer Tallon Griekspoor in einem Comeback-Match bezwang.

Italiens Sinner und Russlands Medvedev im Fokus

Jannik Sinner, die Nummer 2 der Welt und frischgebackener Australian-Open-Champion, setzte seine beeindruckende Form fort und zog mit einem mühelosen 6:1, 6:2-Sieg über den Amerikaner Sebastian Korda in die dritte Runde ein.

Sinner, der bereits die Miami Open und die Rotterdam Open in diesem Jahr gewonnen hat, ließ Korda, den Sieger ihres letzten Aufeinandertreffens, keine Chance. Ebenfalls im Rampenlicht stand der russische Viertgesetzte Daniil Medvedev, der sich gegen den 37-jährigen Franzosen Gael Monfils durchsetzte.

Trotz eines harten Kampfes im zweiten Satz, in dem Monfils mit 4:1 führte, gelang es Medvedev, das Blatt zu wenden und das Match für sich zu entscheiden. Allerdings nicht ohne Kontroverse: Ein hitziger Disput mit dem Schiedsrichter Mohamed Lahyani über eine Entscheidung brachte Medvedevs Temperament zum Vorschein.

Trotz der Spannungen fand Medvedev nach dem Spiel versöhnliche Worte und betonte sein Bestreben, in diesem Jahr ruhiger zu bleiben. Das Monte Carlo Masters bleibt somit ein Turnier voller Emotionen und Überraschungen, das die Tenniswelt auch in diesem Jahr wieder in seinen Bann zieht.

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