Jannik Sinner setzt Prioritäten: French Open und Olympia über Weltrangliste

Jannik Sinner, Italiens Tennisphänomen, erreicht aktuell die höchste Platzierung seiner Karriere in der ATP-Weltrangliste.

by Faruk Imamovic
SHARE
Jannik Sinner setzt Prioritäten: French Open und Olympia über Weltrangliste
© Getty Images/Julian Finney

Jannik Sinner, Italiens Tennisphänomen, erreicht aktuell die höchste Platzierung seiner Karriere in der ATP-Weltrangliste. Doch trotz dieser herausragenden Leistung richtet der junge Athlet seinen Blick fest auf zwei wesentliche Ziele, die über die Position in der Weltrangliste hinausgehen.

Karrierehoch mit Blick auf größere Ziele

Sinner, der nach seinem Triumph beim Miami Open Carlos Alcaraz auf der Weltrangliste überholte und sich nur noch hinter Novak Djokovic einreihte, steht unter Druck, seine Position beim dieswöchigen Monte Carlo Masters zu verteidigen.

Um Alcaraz in den kommenden Wochen weiterhin auf Distanz zu halten, muss er mindestens das Halbfinale erreichen. Doch der Blick des Italieners richtet sich bereits weiter in die Zukunft, mit der Aussicht auf die Nummer 1 der Welt im Verlauf der Sandplatzsaison.

Trotzdem sind es nicht die Platzierungen, die Sinner in den kommenden Monaten antreiben.

Im Fokus: French Open und Olympische Spiele 2024

Für Sinner stehen zwei Großereignisse im Mittelpunkt: das French Open und die Olympischen Spiele 2024 in Paris, die beide auf dem legendären Roland Garros ausgetragen werden.

"Ich verfolge natürlich, was passiert, aber ich schaue nicht so sehr auf andere Leute", erklärt Sinner gegenüber italienischen Reportern. "Ich weiß, dass ich selbst ein guter Spieler bin. Ob ich nun Nummer 2, 3 oder 4 der Welt bin, ändert nichts für mich, es stört mich nicht." Trotz der Enttäuschung im Jahr 2023, als er in der zweiten Runde der French Open überraschend von Daniel Altmaier geschlagen wurde, sieht Sinner seine Entwicklung auf Sand als fortlaufenden Prozess.

Mit einem Auftaktsieg über Sebastian Korda beim Monte Carlo Masters 2024 auf Sand hat Sinner bereits einen starken Start hingelegt, sieht aber weiterhin Raum für Verbesserungen auf dieser Oberfläche. "Ich habe nie Probleme mit der Oberfläche, auf der ich spiele, und ich denke, das ist allgemein ein Vorteil", sagt Sinner.

"Von 14 bis 18 Jahren habe ich viel auf Sand gespielt, also ist es nicht so, dass ich nie gespielt habe. Mein Spiel ist besser auf Hartplätzen, aber ich kann auch hier gut spielen. Ich muss nur verstehen, wie man bestimmte Schläge nutzt, ich brauche noch etwas mehr Zeit, aber ich spiele gerne auf Sand." Mit seiner Einstellung und seinem Fokus auf die großen Ziele zeigt Jannik Sinner, dass Erfolg für ihn weit mehr bedeutet als die bloße Position in der Weltrangliste. Die Tenniswelt darf gespannt sein, wie weit seine Ambitionen und sein Talent ihn in dieser Saison noch tragen werden.

Jannik Sinner French Open
SHARE