chock-Aus! Titelverteidiger Rublev stürzt früh beim Monte Carlo Masters

Das Monte Carlo Masters hat wieder einmal bewiesen, dass im Tennis alles möglich ist. Der Titelverteidiger Andrey Rublev erlebte eine enttäuschende Niederlage und schied in der zweiten Runde aus.

by Faruk Imamovic
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chock-Aus! Titelverteidiger Rublev stürzt früh beim Monte Carlo Masters
© Getty Images/Andrey Rublev

Das Monte Carlo Masters hat wieder einmal bewiesen, dass im Tennis alles möglich ist. Der Titelverteidiger Andrey Rublev erlebte eine enttäuschende Niederlage und schied in der zweiten Runde aus. Der Australier Alexei Popyrin setzte sich mit 6:4, 6:4 gegen ihn durch.

Popyrin, der bereits im dritten Spiel des ersten Satzes einen Bruch schaffte, konnte trotz eines zwischenzeitlichen Rückschlags seine Leistung im entscheidenden Moment steigern und sich den Sieg sichern. "Die Idee war, ihm nicht denselben Ball zu geben.

Er ist wahrscheinlich der beste Spieler von der Grundlinie, wenn man ihm Rhythmus gibt, also versuchte ich, das Tempo, die Höhe und den Spin zu ändern, und ich denke, das hat heute sehr gut für mich funktioniert", erklärte Popyrin nach dem Spiel.

Im weiteren Turnierverlauf wird Popyrin auf seinen Landsmann Alex De Minaur treffen, der sich in einem harten Match gegen den Niederländer Tallon Griekspoor durchsetzte.

Glanzleistungen und zukünftige Herausforderungen

Während einige Spieler früh ausschieden, zeigte der italienische Spieler Jannik Sinner, der zu Beginn des Jahres seinen ersten großen Titel bei den Australian Open gewann, eine beeindruckende Form.

Sinner besiegte den Amerikaner Sebastian Korda mühelos mit 6:1, 6:2 und wird nun auf den Deutschen Jan-Lennard Struff treffen. Korda, der das letzte Aufeinandertreffen der beiden gewonnen hatte, konnte Sinners Tempo diesmal nicht mithalten.

Auch Daniil Medvedev, der russische Viertsatzierte, zeigte Stärke, obwohl er im Spiel gegen den Franzosen Gael Monfils einige schwierige Momente überwinden musste. Nach einem hitzigen Austausch mit dem Stuhlschiedsrichter Mohamed Lahyani, bei dem Medvedev sichtlich frustriert war, gelang es ihm, einen Rückstand aufzuholen und das Spiel zu gewinnen.

"Ich bin froh, dass ich es geschafft habe, in einem Moment ruhig zu bleiben und meine Fassung zu bewahren, das wollte ich dieses Jahr mehr machen", sagte Medvedev später. Das Turnier ist auch für andere Top-Spieler wie den Norweger Casper Ruud und den zweifachen Champion Stefanos Tsitsipas gut verlaufen, die beide ihre nächsten Spiele souverän gewannen und sich auf ihre Drittrundengegner vorbereiten.

Das Monte Carlo Masters bleibt ein aufregendes Turnier mit unerwarteten Wendungen und herausragenden Leistungen, die die Tenniswelt begeistern und fesseln.

Monte Carlo Masters Andrey Rublev
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