Tsitsipas nach drittem Monte Carlo-Sieg: 'Es fühlt sich einfach unglaublich an'

Stefanos Tsitsipas hat sich nach einer zwölfmonatigen Durststrecke eindrucksvoll zurückgemeldet und das Monte Carlo Masters zum dritten Mal in vier Jahren gewonnen.

by Faruk Imamovic
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Tsitsipas nach drittem Monte Carlo-Sieg: 'Es fühlt sich einfach unglaublich an'
© Getty Images/Julian Finney

Stefanos Tsitsipas hat sich nach einer zwölfmonatigen Durststrecke eindrucksvoll zurückgemeldet und das Monte Carlo Masters zum dritten Mal in vier Jahren gewonnen. Mit einem deutlichen 6:1, 6:4 Sieg im Finale gegen Casper Ruud sicherte sich der griechische Tennisstar nicht nur seinen dritten Titel in der Fürstenstadt, sondern katapultierte sich auch zurück in die Top Ten der ATP-Rangliste.

Tsitsipas reiht sich damit in eine exklusive Liste von Spielern ein, die das Turnier mindestens dreimal gewonnen haben – eine Ehre, die bisher nur Tennisgrößen wie Rafael Nadal, Bjorn Borg, Thomas Muster und Ilie Nastase zuteilwurde.

Nach einer herausfordernden Phase in seiner Karriere war der Moment des Sieges für Tsitsipas besonders süß. Überwältigt von Emotionen brach er nach dem Matchball auf dem roten Sandplatz zusammen. „Es war sehr schwierig, wieder aufs Podium zu kommen und Turniere zu gewinnen“, gab Tsitsipas zu.

„Es fühlt sich einfach unglaublich an. Ich bin meiner Familie, meinen Freunden und jedem, der mich auf dieser Reise unterstützt hat, sehr dankbar.“

Ruuds anhaltende Suche nach dem ersten großen Titel

Für Casper Ruud endete das Turnier erneut in einer knappen Niederlage.

Der Norweger, der immer noch auf seinen ersten Grand-Slam- oder ATP-1000-Titel wartet, zeigte sich trotz der Niederlage in geraden Sätzen gegen Tsitsipas kämpferisch. „Heute fühlte es sich nicht so knapp an, weil ich in geraden Sätzen verloren habe, aber Stef hat auch sehr gut gespielt“, erklärte Ruud.

Er lobte Tsitsipas für dessen Leistung und äußerte Hoffnung, aus seinen Erfahrungen lernen zu können. Ruuds Leistungen in Monte Carlo, einschließlich eines Sieges über den Weltranglistenersten Novak Djokovic im Halbfinale, sind ein Zeichen seiner steigenden Form.

„Vielleicht nicht heute, aber das nächste Mal, wenn ich in einem großen Match stehe, wird die Tatsache, dass ich Novak schon einmal geschlagen habe, mir vielleicht Selbstvertrauen geben“, sagte Ruud hoffnungsvoll.

Mit seiner Rückkehr in die Top Ten und Ruuds Aufstieg auf Platz 6 der ATP-Rangliste nach Monte Carlo zeigt sich, dass beide Spieler trotz unterschiedlicher Ergebnisse auf dem richtigen Weg sind. Tsitsipas’ Sieg unterstreicht seine Zugehörigkeit zur Weltspitze, während Ruuds konstante Präsenz in den Endspielen auf einen baldigen großen Durchbruch hindeutet.

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