Jannik Sinner fügt seinem straffen Zeitplan ein weiteres Turnier hinzu

Jannik Sinner, derzeit die Nummer 2 der Welt, hat beschlossen, sein ohnehin schon dichtes Turnierprogramm um das Swedish Open zu erweitern.

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner fügt seinem straffen Zeitplan ein weiteres Turnier hinzu
© Getty Images/Julian Finney

Jannik Sinner, derzeit die Nummer 2 der Welt, hat beschlossen, sein ohnehin schon dichtes Turnierprogramm um das Swedish Open zu erweitern. Das Turnier auf Sand findet nur wenige Wochen vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris statt, die auf den berühmten Courts von Roland Garros ausgetragen werden.

Strategische Vorbereitung auf die Olympischen Spiele

Traditionell gönnen sich die Spieler nach Wimbledon eine Pause, doch der Italiener hat seine Teilnahme an diesem "erstaunlichen Event" bestätigt. Sinner äußerte sich zu seiner Entscheidung: „Hallo Leute, hier ist Jannik.

Ich freue mich sehr, ankündigen zu können, dass ich dieses Jahr in Båstad spielen werde. Ich freue mich darauf. Alle sagen mir, dass es ein fantastisches Event ist. Für mich ist es das erste Mal dieses Jahr, also hoffe ich, euch dort zu sehen.“ Die Teilnahme an diesem Turnier ist ein strategischer Zug von Sinner, der sich dadurch optimal auf die besonderen Bedingungen und den Druck der Olympischen Spiele vorbereiten möchte.

Der straffe Zeitplan bedeutet, dass das Turnier bereits einen Tag nach dem Finale in Wimbledon beginnt, was kaum Zeit zur Erholung lässt.

Ein Jahr der sportlichen Höhepunkte

Sinner, der bereits drei Titel in diesem Jahr gewonnen hat, darunter bei den Australian Open, dem Rotterdam Open und dem Miami Open, ist der erste namhafte Spieler, der seine Teilnahme am ATP 250-Turnier in Båstad bestätigt.

Seine Entscheidung folgt auf ein erfolgreiches Jahr, in dem er nach einer verlängerten Pause nach Wimbledon sein erstes ATP Masters 1000 Turnier beim Canadian Open gewann. Das olympische Jahr hat für die meisten Spieler Priorität, und Sinner ist besonders motiviert, Italien nach seinem heldenhaften Auftritt beim letzten Davis Cup, wo er seinem Land zum ersten Titel seit 1976 verhalf, zu weiterem Ruhm zu führen.

Das Swedish Open könnte weitere hochkarätige Spieler anziehen, da viele die Gelegenheit nutzen wollen, sich auf Sand einzuspielen, bevor es in Paris ernst wird. Andrey Rublev, der das Turnier im letzten Jahr gewann, und der Top-10-Spieler Alexander Zverev waren unter den Teilnehmern, die für hochklassiges Tennis sorgten.

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