Matteo Berrettini teilt Einsichten zu Jannik Sinners Verletzung und Turnierausfall

Matteo Berrettini, der bekannte italienische Tennisspieler, äußerte sich kürzlich über das Fehlen seines Landsmanns Jannik Sinner beim Internazionali BNL d’Italia in Rom.

by Faruk Imamovic
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Matteo Berrettini teilt Einsichten zu Jannik Sinners Verletzung und Turnierausfall
© Getty Images/Clive Brunskill

Matteo Berrettini, der bekannte italienische Tennisspieler, äußerte sich kürzlich über das Fehlen seines Landsmanns Jannik Sinner beim Internazionali BNL d’Italia in Rom. Sinner, der wegen einer Hüftverletzung passen muss, wird von Berrettini sowohl bedauert als auch unterstützt.

Der Verlust für das Turnier und die Zukunftsaussichten

„Das Turnier verliert viel. Er ist sicherlich der große Abwesende, aber ich denke, er hat recht. Leider war ich schon in seiner Situation und weiß, was es bedeutet, dieses Turnier zu verpassen", reflektierte Berrettini.

Er versteht die Schwierigkeiten, die mit der Entscheidung, nicht anzutreten, verbunden sind, besonders wenn es um die Gesundheit geht. Berrettini betonte die Wichtigkeit der Körperpflege und drückte seine Hoffnung aus, Sinner bald persönlich zu treffen und ihm seine Unterstützung zu zeigen.

Persönliche Erfahrungen und Ratschläge

Berrettini teilte auch seine persönlichen Kämpfe mit Verletzungen während seiner Karriere, die bereits in seiner Kindheit begannen. „Was mir persönlich passiert ist, ist, dass ich in meiner Karriere immer wieder Verletzungen erlitten habe, seit ich ein Kind war.

Irgendwann hatte ich nicht mehr die Energie, zurückzukommen. Ich war erschöpft. Man beginnt sich zu fragen: ‚Kann ich spielen?‘ und auch ‚Wie werde ich spielen?‘, das ist schwer." Er erkennt an, dass jeder Athlet unterschiedlich ist und dass Sinners Situation anders sein könnte.

Berrettini hebt hervor, dass Verletzungen Teil des Tennis sind und dass Sinner gut betreut wird. „Für ihn ist es vielleicht anders. Ich denke, er wird sehr gut betreut und dass Verletzungen Teil des Tennis sind. Er muss an seine Zukunft denken und hat die richtige Entscheidung getroffen.

Er ist ein Beispiel für mich und für alle anderen“, analysierte Berrettini. Durch diese Worte zeigt Berrettini nicht nur seine Empathie für einen Kollegen, sondern auch seine Reife im Umgang mit den unvermeidlichen Herausforderungen einer Profisportkarriere.

Er erkennt an, dass langfristiges Denken und die Gesundheit prioritär sind, auch wenn dies bedeutet, wichtige Turniere auszulassen.

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