Alexander Zverev findet Form vor den French Open

Alexander Zverev scheint eineinhalb Wochen vor den French Open immer besser in Form zu kommen.

by Faruk Imamovic
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Alexander Zverev findet Form vor den French Open
© Getty Images/Mike Hewitt

Alexander Zverev scheint eineinhalb Wochen vor den French Open immer besser in Form zu kommen. Nach seinem Halbfinaleinzug beim ATP-Masters in Rom schöpft der Olympiasieger neuen Mut und blickt optimistisch auf die kommenden Herausforderungen.

„Ich bin glücklich, dass ich vor Paris langsam meinen Rhythmus und meine Form finde“, sagte Zverev im Interview mit Sky. Im Viertelfinale besiegte Zverev den zuletzt formstarken US-Amerikaner Taylor Fritz mit 6:4, 6:3.

Nun trifft der Hamburger im Halbfinale auf den Chilenen Alejandro Tabilo und gilt als klarer Favorit. Diese Favoritenrolle verdankt er seiner wiedererstarkten Vorhand, die ihm zuletzt einige Probleme bereitet hatte. „Das ist der Schlag, mit dem ich Matches gewinne oder verliere.

Das war meine ganze Karriere schon so. Wenn ich ihn gut treffe, gewinne ich, wenn nicht, verliere ich“, erklärte Zverev. Die Vorhand sei zusammen mit dem Aufschlag der Schlag, an dem er in seiner Karriere am meisten gearbeitet habe, fügte er hinzu: „Und ich bin zufrieden mit dem Resultat bisher.“

Rückkehr zu alter Stärke

Zverev fehlen somit nur noch zwei Siege zum ersten Masters-Titel seit 2021.

Es wäre sein sechster Titel bei einem 1000er-Turnier der ATP insgesamt und sein zweiter in der italienischen Hauptstadt. Ein Erfolg in Rom wäre ein starkes Signal an die Konkurrenz und würde seine Ambitionen für die French Open unterstreichen.

Allerdings musste Zverev im Viertelfinale gegen Fritz eine Schrecksekunde überstehen. „Ich bin wie in Zeitlupe gefallen“, erklärte er seinen Stolperer, der ihm einen kleinen Cut an der linken Hand einbrachte.

„Ich hatte das Gefühl, ich habe den Boden unter meinen Füßen verloren und dann bin ich halt fünf Meter weiter irgendwo hingefallen.“ Dieser Vorfall hielt ihn jedoch nicht davon ab, sein Match erfolgreich zu beenden und in die nächste Runde einzuziehen.

Seine mentalen und physischen Fähigkeiten sind wieder auf einem hohen Niveau, und Zverev scheint bereit zu sein, sich den größten Herausforderungen zu stellen.

Hoffnung auf den Grand-Slam-Titel

Mit dem bevorstehenden Start der French Open steigt die Spannung im Tenniszirkus.

Zverevs aktuelle Formkurve gibt Anlass zur Hoffnung, dass er auch bei diesem Grand-Slam-Turnier eine wichtige Rolle spielen kann. In Paris wird er gegen die Besten der Welt antreten müssen, aber seine jüngsten Leistungen in Rom zeigen, dass er auf dem richtigen Weg ist.

Sollte Zverev seinen Rhythmus beibehalten und seine Vorhand weiterhin zuverlässig einsetzen können, stehen ihm alle Türen offen. „Ich bin glücklich mit dem, was ich bisher erreicht habe, aber ich weiß, dass ich noch mehr erreichen kann“, sagte Zverev.

Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und die harte Arbeit der letzten Monate könnten sich bald auszahlen.

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