Alexander Zverev im Finale: Triumph bei den Italian Open in Sicht!

Alexander Zverev steht im Finale des ATP Masters in Rom. Deutschlands Nummer eins bezwang Alejandro Tabilo aus Chile im Halbfinale mit 1:6, 7:6 (7:4), 6:2.

by Faruk Imamovic
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Alexander Zverev im Finale: Triumph bei den Italian Open in Sicht!
© Getty Images/Mike Hewitt

Alexander Zverev steht im Finale des ATP Masters in Rom. Deutschlands Nummer eins bezwang Alejandro Tabilo aus Chile im Halbfinale mit 1:6, 7:6 (7:4), 6:2. Nach einem schwachen ersten Satz fand der Hamburger zu seiner Form und dominierte vor allem im dritten Satz.

Im Finale trifft Zverev entweder auf Tommy Paul oder Nicolás Jarry.

Starker Comeback-Sieg nach schwachem Start

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev steht nur noch einen Schritt vor seinem ersten Turniersieg in diesem Jahr.

Eineinhalb Wochen vor dem Start der French Open zeigt er sich in beeindruckender Form. Der an Position drei gesetzte Zverev setzte sich im Halbfinale dank einer deutlichen Leistungssteigerung gegen den Chilenen Alejandro Tabilo durch.

Im ersten Satz spielte Tabilo, der zuvor Novak Djokovic bezwungen hatte, deutlich besser und nahm Zverev regelrecht den Schläger aus der Hand. Zverev fand jedoch im zweiten Satz zu seinem Spiel zurück und gewann diesen nach einem spannenden Tiebreak.

Im dritten Satz ließ er keinen Zweifel mehr an seinem Erfolg aufkommen und sicherte sich den Finaleinzug mit einem langen Jubelschrei. „Den ersten Satz hat er viel besser gespielt. Er hat mir den Schläger aus der Hand genommen.

Ich bin froh, dass ich im dritten Satz mit dem Spielstand einfach losgelaufen bin“, sagte Zverev im Interview mit Sky. „Es ist ein Match, wo du eigentlich nur verlieren kannst. Das ist mental nicht einfach. Aber ich war schon oft in solchen Situationen, ich weiß, was da zu tun ist.“

Aussicht auf den Titel und French Open

Zverevs letzter Turniersieg liegt bereits einige Monate zurück.

Im vergangenen September gewann er seinen 21. Titel auf der Tour in Chengdu, China. Ein Masters-Turnier gewann der Weltranglistenfünfte zuletzt 2021, ebenfalls in Rom. Nun steht er zum dritten Mal im Endspiel der Ewigen Stadt und zum elften Mal insgesamt auf Masters-Ebene – so oft wie Boris Becker.

Für das Finale zeigt sich Zverev optimistisch: „Wenn ich mein Spiel spiele, weiß ich, dass ich eine gute Chance habe.“ Sein Gegner wird entweder der Chilene Nicolás Jarry oder der US-Amerikaner Tommy Paul sein.

Der Weg zum Triumph in Rom scheint für Zverev geebnet. Die Top-Gesetzten Novak Djokovic und Daniil Medwedew schieden frühzeitig aus, und auch der Lokalmatador Jannik Sinner sowie der spanische Jungstar Carlos Alcaraz verzichteten aufgrund von Beschwerden auf einen Start in Rom.

Gegen Tabilo, die Nummer 32 im ATP-Ranking, hatte Zverev im ersten Satz noch deutlich das Nachsehen. Doch neun Tage vor Beginn der French Open fand Deutschlands Nummer eins zu seinem dominanten Grundlinienspiel und zeigte im dritten Satz seine Klasse.

Alexander Zverev Alejandro Tabilo
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