Andy Murrays möglicherweise letzte Rasensaison beginnt mit Herausforderungen

Murray sieht Ende seiner Karriere nahen – Ranking außerhalb der Top 100 droht

by Faruk Imamovic
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Andy Murrays möglicherweise letzte Rasensaison beginnt mit Herausforderungen
© Getty Images/Clive Brunskill

Andy Murray, einst die Nummer 1 der Welt, steht möglicherweise vor seiner letzten Rasensaison. Während er sich auf diese Phase seiner Karriere vorbereitet, kämpft er mit einer rückläufigen ATP-Wertung, die ihn bald aus den Top 100 herausfallen lassen könnte.

Rückgang im Ranking und körperliche Probleme

Murrays aktuelle Herausforderungen auf dem Platz sind zum Teil auf das Verlieren wichtiger Rankingpunkte zurückzuführen, die er vor einem Jahr bei den ATP Challenger-Turnieren in Surbiton und Nottingham gesammelt hatte.

Diese Punkte sind aus seiner Wertung gefallen, und durch eine Bänderverletzung am Knöchel während des Miami Open hat er Schwierigkeiten, wieder in Form zu kommen. Seit seiner Rückkehr in den Wettkampf letzten Monat hat Murray Mühe, Siege zu erringen.

Die Folge dieser Entwicklungen ist, dass Murray kurz davor steht, aus den Top 100 der ATP-Rankings herauszufallen. Ein frühes Ausscheiden beim Rasenturnier in Stuttgart könnte bestätigen, dass er in die Queen's Club Championships nächste Woche außerhalb der Top 100 eintritt.

Entscheidungen über das Karriereende

Obwohl Murrays Ranking sinkt, ist es wahrscheinlich, dass er sich zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere weniger darum sorgt. Als dreifacher Grand-Slam-Sieger und eine der großen Figuren des modernen Tennis hat er das Privileg, nahezu jedes Turnier spielen zu können, das er wählt.

Trotzdem dürfte es Murray nicht gefallen, seine Platzierung fallen zu sehen, und das könnte einer der Gründe sein, warum er überlegt, seine Karriere zu beenden. Murray erklärte letztes Jahr nach seiner Niederlage bei den US Open, dass er seine Karriere fortsetzen würde, solange er das Gefühl hat, Fortschritte zu machen.

„Ich genieße immer noch alles, was dazu gehört, auf hohem Niveau zu spielen," sagte Murray nach seiner Niederlage gegen Grigor Dimitrov. „Ich mag die Arbeit, das Training und das Streben nach Verbesserung.

Das hält mich am Laufen. Wenn sich das ändert und ich aufhöre, das zu genießen, oder meine Ergebnisse und mein Ranking rückläufig sind, könnten sich die Dinge ändern.“ Für Murray ist es nicht nur eine Frage des Rankings, sondern mehr um das Niveau, das er auf dem Platz zeigt, und seine Leistungen.

Auch wenn er nicht unter den Top 32 gesetzt ist, sieht er keine Garantie für tiefe Turnierläufe, was die Herausforderungen unterstreicht, denen er sich stellen muss, wenn er gegen Topspieler wie Tsitsipas oder Berrettini antritt.

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