Jannik Sinner und Novak Djokovic führen die Setzliste in Wimbledon an

Jannik Sinner als Nummer 1 gesetzt: Neue Ära in Wimbledon?

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner und Novak Djokovic führen die Setzliste in Wimbledon an
© Getty Images/Clive Brunskill

In diesem Jahr wird Jannik Sinner zum ersten Mal in seiner Karriere als Topgesetzter in einem Grand-Slam-Turnier antreten, nämlich in Wimbledon. Nach seinem Aufstieg an die Spitze der ATP-Rangliste im Anschluss an die French Open steht fest, dass Sinner am 24.

Juni, dem Stichtag für die Setzliste, als Nummer 1 gesetzt sein wird. Carlos Alcaraz, der derzeitige Champion des Queen’s Club Championship, muss noch einiges leisten, um sich den zweiten Platz zu sichern. Er muss mindestens das Finale erreichen, um vor Novak Djokovic zu bleiben, der keine Punkte zu verteidigen hat und kurzzeitig auf den zweiten Platz der Live-Rankings vorgerückt ist.

Djokovic, der bei den Australian Open und French Open als Topgesetzter antrat, liegt derzeit mit 8.360 Punkten knapp vor Alcaraz, der 8.130 Punkte nach seinem Erstrundensieg beim Queen’s Club hat.

Internationale Präsenz und britische Hoffnungen

Die USA werden mit fünf Spielern in der Setzliste vertreten sein, angeführt von Taylor Fritz, der derzeit auf Platz 12 steht.

Weitere amerikanische Spieler in den Top 32 sind Tommy Paul, Ben Shelton, Sebastian Korda und Frances Tiafoe. Argentinien folgt mit vier möglichen Gesetzten: Sebastian Baez, Francisco Cerundolo, Tomas Martin Etcheverry und Mariano Navone, wobei die letzten beiden noch ausfallen könnten.

Jack Draper wird voraussichtlich der einzige britische Spieler sein, der im Herrenfeld gesetzt ist. Sein Aufstieg in die Top 32 ist das Ergebnis seines ersten Titels beim Stuttgart Open. In den vergangenen Jahren waren Cameron Norrie und Dan Evans die britischen Hoffnungsträger, doch beide sind in der Weltrangliste zurückgefallen.

Während Spieler wie Matteo Arnaldi, Alejandro Davidovich Fokina und weitere kurz vor der Qualifikationsschwelle stehen, zeigt sich einmal mehr, wie dynamisch und unvorhersehbar die Positionskämpfe im Tennis sein können.

Wimbledon 2023 verspricht, mit seiner Mischung aus etablierten Champions und aufstrebenden Talenten, ein aufregendes Turnier zu werden.

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