Jan-Lennard Struff schlägt Stefanos Tsitsipas in Halle

Jan-Lennard Struff erreicht Viertelfinale in Halle

by Faruk Imamovic
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Jan-Lennard Struff schlägt Stefanos Tsitsipas in Halle
© Getty Images/Clive Mason

Jan-Lennard Struff, der erfahrene deutsche Tennisspieler, hat beim Rasenturnier in Halle ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt, indem er Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen besiegt hat. Am Donnerstag setzte sich der 34-Jährige mit 6:4, 6:4 durch und erreichte damit zum ersten Mal in seinen elf Teilnahmen das Viertelfinale des Halle Open.

Diese Leistung ist umso beeindruckender, als sie nur einen Tag nach einem kräftezehrenden Match gegen Luciano Darderi stattfand, das über zweieinhalb Stunden dauerte. Struff benötigte lediglich 67 Minuten, um den sechstgesetzten Tsitsipas zu bezwingen, eine Leistung, die seine ausgezeichnete Form und Anpassungsfähigkeit auf dem Rasen unterstreicht.

Der Deutsche zeigte eine überlegene Leistung voller Entschlossenheit und technischer Präzision. In einem Spiel, das von starken Aufschlägen und schnellen Ballwechseln geprägt war, bewies Struff einmal mehr, dass er auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht.

Andere bemerkenswerte Spiele und Ergebnisse

Während Struff die Schlagzeilen dominierte, gab es weitere spannende Begegnungen in Halle. Jannik Sinner, die Nummer eins der Setzliste, musste sich ebenfalls behaupten. Er setzte sich gegen Fabian Marozsan mit 6:4, 6:7 (4), 6:3 durch, nachdem er bereits in der ersten Runde gegen Tallon Griekspoor über drei Sätze gehen musste.

Sinner, bekannt für seine Ausdauer und taktische Klugheit, wird Struffs nächster Gegner im Kampf um einen Platz im Halbfinale sein. Ein weiteres bemerkenswertes Match lieferten sich Marcos Giron und Matteo Berrettini.

Giron kam nach einem Satzrückstand zurück und triumphierte mit 3:6, 6:4, 6:3. Diese Art von Comeback verdeutlicht die Unvorhersehbarkeit und den Wettbewerbscharakter des Turniers. Der fünftgesetzte Hubert Hurkacz schaffte es ebenfalls, seine Position zu behaupten, indem er den Qualifikanten James Duckworth in einem engen Match mit 7:6 (3), 6:4 ausschaltete.

Hurkacz, der für seine kraftvollen Schläge und sein strategisches Spiel bekannt ist, zeigte eine solide Leistung und setzte sich in den entscheidenden Momenten durch.

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