Hubert Hurkacz im Finale der Halle Open

Hurkacz trifft im Finale der Halle Open auf Sinner

by Faruk Imamovic
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Hubert Hurkacz im Finale der Halle Open
© Getty Images/Thomas F. Starke

Der polnische Tennisprofi Hubert Hurkacz ist seinem zweiten Titel bei den Halle Open einen Schritt näher gekommen, nachdem er am Samstag den deutschen Publikumsliebling Alexander Zverev mit 7:6 (2), 6:4 besiegte. Damit steht Hurkacz im Finale, wo er auf seinen Doppelpartner und die Nummer 1 der Welt, Jannik Sinner, trifft.

Dominante Leistung gegen Zverev

Zverev hatte Hurkacz in ihren drei vorherigen Begegnungen stets besiegt, doch diesmal war der Pole nahezu unaufhaltsam beim Aufschlag. Er schlug 17 Asse und wehrte vier Breakbälle ab, um den Deutschen zu bezwingen, der diesen Monat beim French Open noch Zweiter wurde.

„Es musste wirklich gut sein. Er ist ein so guter Konkurrent und spielt gutes Tennis, erreichte das Finale bei den French Open und spielt auf einem sehr hohen Niveau“, sagte Hurkacz. „Ich bin sehr selbstbewusst bei meinem Aufschlag, ich schlage wirklich gut auf.

Es gab einige Momente, aber ich habe es geschafft, an mein Spiel zu glauben und gute Aufschläge und Schläge zu setzen, also blieb ich ziemlich ruhig.“

Liebe zum Rasen und das bevorstehende Finale

Hurkacz, der sich besonders auf Rasen wohlfühlt, fügte hinzu: „Ich liebe Rasen wirklich.

Der Belag passt zu meinem Spiel, und die Atmosphäre hier mit den vollen Zuschauerrängen ist unglaublich.“ Die Nummer 4 der Welt, Zverev, stand bereits zweimal im Finale von Halle, verlor jedoch in den Jahren 2016 und 2017.

In diesem Jahr musste er sich jedoch Hurkacz geschlagen geben, der sich mit beeindruckender Konstanz und starken Aufschlägen durchsetzte. Jannik Sinner, der in seinem Halbfinale den Chinesen Zhang Zhizhen mit 6:4, 7:6 (3) besiegte, erreichte damit das erste Rasen-Finale seiner Karriere.

Während Hurkacz in Halle noch keinen Satz abgegeben hat, musste Sinner in den drei vorangegangenen Matches über drei Sätze gehen, bevor er sich im Halbfinale als Topgesetzter durchsetzte. „Es wird sehr ausgeglichen sein.

Er spielt so gut auf diesem Belag, er hat hier gewonnen, er kennt diese Situation sehr gut“, sagte Sinner über das bevorstehende Duell mit Hurkacz im Finale am Sonntag, drei Tage nachdem das Duo im Doppel-Viertelfinale in Halle ausgeschieden war.

„Ich bin aufgeregt. Ich werde den morgigen Tag genießen. Jedes Mal, wenn man ein Finale spielt, ist es ein großes Vergnügen und eine Ehre. Er serviert wirklich gut. Es ist sehr, sehr schwer, ihn zu breaken.“

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