"Mal sehen, was dieses Jahr bringt" – Sinner blickt Wimbledon optimistisch entgegen

Jannik Sinners Strategie auf dem Weg zum Wimbledon-Erfolg

by Faruk Imamovic
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"Mal sehen, was dieses Jahr bringt" – Sinner blickt Wimbledon optimistisch entgegen
© Getty Images/Thomas F. Starke

Wimbledon steht vor der Tür und alle Augen sind auf Jannik Sinner gerichtet, den Weltranglistenersten, der in diesem Jahr auf einer Erfolgswelle schwimmt. Nach seinem jüngsten Sieg im Finale von Halle gegen Hubert Hurkacz, bei dem er seinen ersten Titel auf Rasen holte, blickt der Italiener zuversichtlich auf das bevorstehende Grand-Slam-Turnier.

Erfolgsfaktoren auf dem Rasen

Sinner, der in dieser Saison bereits vier Titel gewonnen hat, darunter prestigeträchtige Turniere wie die Australian Open und das Miami Open, hat seine Fähigkeiten auf dem Rasen unter Beweis gestellt.

"Ich habe definitiv mehr Selbstvertrauen", sagte er nach seinem Sieg in Halle. Seine Bilanz von 5-0 auf Rasenplätzen in diesem Jahr spricht für sich. Doch Wimbledon, so betont er, sei ein ganz anderes Turnier. In der Vorbereitung auf Wimbledon nimmt sich Sinner ein Beispiel an Carlos Alcaraz, der vor über einem Jahr ähnliche Erfolge feierte und schließlich in Wimbledon triumphierte.

Alcaraz hatte nach seinem ersten Sieg auf Rasen beim Queen’s Club Championship offen darüber gesprochen, wie wichtig dieser Erfolg für seinen späteren Triumph in Wimbledon war. Sinner sieht in Alcaraz' Erfolgsweg eine Blaupause für seinen eigenen.

"Ich freue mich auf Wimbledon. Letztes Jahr habe ich das Halbfinale erreicht und wirklich gutes Tennis gespielt. Mal sehen, was dieses Jahr bringt", erklärte Sinner optimistisch. Er betonte auch, dass sich sein Spiel generell verbessert habe, insbesondere sein Aufschlag, was auf Rasen besonders hilfreich sei.

Bereit für die Herausforderung

Trotz der hohen Erwartungen bleibt Sinner realistisch. Auf die Frage, ob er den Titel holen könne, antwortete er: "Es ist immer schwer zu sagen, Grand Slams sind anders, aber ich werde mein Bestes geben und wir werden sehen." Seine Bescheidenheit und gleichzeitige Zuversicht könnten der Schlüssel zu seiner Performance in Wimbledon sein.

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