Die internationale Tennisintegritätsagentur (ITIA) gab am Donnerstag bekannt, dass fünf weitere Tennisspieler aufgrund ihrer Verbindungen zu einem Spielmanipulations-Syndikat in Belgien vom Sport ausgeschlossen wurden. Die Vorwürfe betreffen Spiele aus den Jahren 2017 und 2018 und beinhalten Absprachen zur Manipulation von Spielergebnissen, die Förderung von Wetten, das Annehmen von Geld für absichtliches Verlieren und das Versäumnis, korrupte Angebote zu melden.
Neue Enthüllungen im Match-Fixing-Skandal
Die ITIA erklärte in einer Pressemitteilung, dass die fünf Spieler die Verstöße eingeräumt und ihre Strafen akzeptiert haben. Mit diesen Sperren schließen sie sich mindestens 15 weiteren Tennisspielern an, die ebenfalls mit dem Syndikat in Verbindung gebracht werden, das von Grigor Sargsyan betrieben wurde. Sargsyan, der als Drahtzieher des Netzwerks gilt, wurde bereits zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt.
Iván Endara aus Ecuador, der am höchsten eingestufte Spieler der Gruppe, wurde für fünf Jahre gesperrt und mit einer Geldstrafe von 15.000 US-Dollar belegt. Der 36-Jährige erreichte im Juli 2015 seine beste Weltranglistenposition mit Platz 367 im Einzel.
Weitere Spieler aus Mexiko betroffen
Zwei weitere Spieler aus Mexiko, Mauricio Reséndiz Domínguez (29 Jahre) und Raúl Isaías Rosas-Zarur (35 Jahre), wurden ebenfalls für fünf Jahre gesperrt und jeweils mit einer Geldstrafe von 15.000 US-Dollar belegt. Zwei weitere Mexikaner, Ivar Aramburu Contreras (30 Jahre) und Aitor Aramburu Contreras (32 Jahre), erhielten kürzere Sperren. Ivar Aramburu wurde für zwei Jahre und zwei Monate gesperrt, während Aitor Aramburu eine Sperre von einem Jahr und zehn Monaten erhielt.
