Jannik Sinner siegt im China Open trotz laufendem Dopingfall

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner siegt im China Open trotz laufendem Dopingfall
© TheTennisLetter/X/Fair Use

Jannik Sinner konnte am Samstag im zweiten Runde des China Open Roman Safiullin mit 3-6, 6-2, 6-3 besiegen. Trotz des Sieges erfährt der italienische Tennisspieler, dass sein Dopingfall noch nicht abgeschlossen ist. Während des Spiels in Peking gab die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) bekannt, sie strebe eine Sperre von ein bis zwei Jahren für ihn an. Dies folgt auf zwei positive Tests im März auf ein anaboles Steroid. Ein unabhängiges Tribunal der International Tennis Integrity Agency (ITIA) hatte am 20. August entschieden, dass Sinner keine Schuld trifft.

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Zukünftige Entscheidungen und Reaktionen

WADA hat am Donnerstag Berufung beim in der Schweiz ansässigen Court of Arbitration for Sport (CAS) eingereicht. Sinner äußerte sich nach dem Spiel überrascht und enttäuscht über die Berufung: „Offensichtlich bin ich sehr enttäuscht und auch überrascht über diese Berufung, um ehrlich zu sein, weil wir drei Anhörungen hatten. Alle drei Anhörungen waren sehr positiv für mich. Ich hatte es nicht erwartet. Ich wusste vor ein paar Tagen, dass sie Berufung einlegen würden, dass es heute offiziell wird. Aber ja, es ist eine Überraschung.“

Sinners Schicksal wird nun vom CAS entschieden. Die Entscheidung könnte schnell erfolgen, möglicherweise innerhalb weniger Monate, ähnlich dem Fall von Maria Sharapova. Dennoch wird der aktuelle Fall voraussichtlich nicht vor Sinners nächstem Turnier im Januar abgeschlossen sein, wo er seinen Titel bei den Australian Open verteidigen möchte.

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Tennis auf hohem Niveau trotz Herausforderungen

Neben Sinner gab es auch in anderen Matches spannende Entwicklungen. In der Damenkategorie avancierte Aryna Sabalenka nach einem überzeugenden 6-4, 6-1 Sieg gegen Mananchaya Sawangkaew in die dritte Runde. Beim Japan Open überraschte Tomas Machac den fünften Seed Tommy Paul und zog ins Viertelfinale ein. Holger Rune ist der höchste verbleibende Seed in Tokio und wird im Viertelfinale gegen Machac antreten.

Sinner, der in 2024 bei jedem Turnier mindestens das Viertelfinale erreicht hat, zeigt trotz der aktuellen Schwierigkeiten starke Leistungen auf dem Platz und bleibt ein Favorit für kommende Turniere. Er wird als nächstes auf Jiri Lehecka treffen, der Roberto Bautista Agut besiegte. Trotz der Herausforderungen bleibt Sinner ein wichtiger Akteur im Tennis.

Jannik Sinner
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