Der dänische Spieler Holger Rune hat vor dem UTS Grand Final in London offen über Kontrollen gesprochen, die ihn schon im Vorfeld großer Turniere begleiten. Er schilderte, wie häufig getestet wird, und gab dabei einen konkreten Einblick: "Vor den Olympischen Spielen waren es allein 20 Tests." Diese Zahl zeigt, wie intensiv die Überwachung ist, um unerlaubte Mittel von vornherein aus dem Geschehen fernzuhalten.
Rune erwähnte, dass es "dieses Jahr viele Dopingkontrollen" gegeben habe und hob hervor: "Sie tun alles, um den Sport sauber zu halten, und das ist sehr wichtig." Er legte dar, wie er sich persönlich schützt, um kein Risiko einzugehen: "Ich passe genau auf, was ich esse und trinke." Er fügte an: "Wenn ich ein Getränk irgendwo stehen lasse, rühre ich es nicht wieder an. Es ist unsere Verantwortung, uns zu schützen."
Strenge Tests vor großen Turnieren
Der 21-Jährige verlässt sich nicht nur auf die offiziellen Maßnahmen. Er organisiert eigene Bluttests, um zu verstehen, wie sein Körper reagiert. Damit versucht er, Schwankungen zu erkennen und frühzeitig auf mögliche Warnsignale einzugehen. Er vertraut darauf, dass solche Kontrollen die Glaubwürdigkeit der gesamten Szene stärken.
Während Rune im Fokus steht, sind andere prominente Fälle ebenfalls Thema. Die Polin Iga Swiatek wurde vor einiger Zeit positiv auf Trimetazidin getestet, was eine einmonatige Sperre nach sich zog. Da ein Teil dieser Sperre bereits abgesessen war, darf sie inzwischen wieder antreten. Auch der Italiener Jannik Sinner war nach positiven Tests auf Clostebol freigesprochen worden. "Es war eine harte Zeit", sagte er dem US-Magazin "Esquire", nachdem Punkte und Preisgeld aus einem Event gestrichen wurden.
Diskussion um Fälle und Berufungen
Solche Diskussionen erregen Aufsehen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akzeptierte den Freispruch für Sinner nicht. "Wir halten die Entscheidung des Tribunals für falsch und fordern eine Sperre von einem bis zwei Jahren. Es wird keine Aberkennung von Ergebnissen beantragt, außer jene, die bereits vom Tribunal entschieden wurden", teilte sie mit. Eine Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof wird nach den Australian Open erwartet.
