Australian Open: Alexander Zverev auf Erfolgskurs

by Faruk Imamovic
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Australian Open: Alexander Zverev auf Erfolgskurs
© Fans4AlexZverev/X/Fair Use

Alexander Zverev zeigte erneut seine Klasse im Achtelfinale der Australian Open in Melbourne. Der Deutsche besiegte Jacob Fearnley nach 2:02 Stunden in drei klaren Sätzen (6:3, 6:4, 6:4). Auch wenn er sich etwas schwerer tat als in den früheren Runden, so stand er doch gut da und ist aus Sicht der Favoriten. Während der Margaret Court Arena nach der Day Session zeitweise leer war, zeigte Zverev weiterhin vollen Einsatz. Er übte auf dem Platz seine Vorhand gegen die Linien, wobei sein Bruder Mischa ihm die Bälle zuspielte. Sein Vater Alexander senior beobachtete alles streng. Das Training nach dem Spiel hat sich längst für ihn als Ritual etabliert, was sich positiv auf seine Leistung auswirkt.

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Strategische Vorteile

Experte Boris Becker betonte die Bedeutung dieses Trainings für Zverev: "Die Matches waren bisher nicht so lange, ungefähr zwei Stunden. Als Vielspieler braucht er die Matches und die Spielpraxis. Er hat zwischen den Matches immer einen Tag frei und heute war er recht früh fertig. Insofern ist das Training auch aus sportlicher Sicht sinnvoll." Bei dem Masters-Turnier in Paris-Bercy hatte er mit einem ähnlichen Ansatz großen Erfolg. Dort gewann er das Turnier souverän und präsentierte sein neues offensives Repertoire, um auch bei den Grand-Slam-Turnieren den entscheidenden Durchbruch zu schaffen.

Doch es warten noch Herausforderungen: Im Viertelfinale könnte er gegen Ugo Humbert, den bestplatzierten Linkshänder der Weltrangliste, antreten. Doch in den letzten Begegnungen gegen Linkshänder hat Zverev seit fast zwei Jahren nicht verloren und führte eine Siegesserie von 27 Spielen an.

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Zusätzlich steht ein mögliches Viertelfinale gegen Tommy Paul oder Alejandro Davidovich Fokina bevor. Zverev geht als Favorit in diese Matches, obwohl er gegen Tommy Paul bislang keine guten Ergebnisse erzielen konnte. Paul hat sich in den letzten Jahren stark verbessert und steht nun im Live-Ranking unter den Top Ten. Dennoch bleibt der größere Gegner für ihn Taylor Fritz. Gegen den Weltranglistenvierten verlor er die letzten vier Matches – alle in der Saison 2024. Der Sieg gegen Fritz wäre für Zverev entscheidend, da dieser Spieler in Wimbledon und den US Open als Endstation galt.

Eurosport-Experte Philipp Kohlschreiber zeigt sich optimistisch: "Die bisherige Leistung macht Mut. Früher hat er sich öfter schwergetan gegen etwas unbekanntere Spieler und bisher marschiert er durch." Ein Blick auf seine Spielzeit bestätigt diese Einschätzung: Zverev verbrachte mit etwa sechs Stunden die wenigste Zeit auf dem Spielfeld unter den Achtelfinalisten.

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Boris Becker unterstreicht den Vorteil: "Zverev hat den großen Vorteil, dass er diesmal weniger Energie verbraucht als in der Vergangenheit. Er wird in der zweiten Woche frischer sein." Mit dem Fokus auf Kondition, den er während der Saisonpause mit seinem Fitness-Coach Jez Green erreicht hat, konnte er seine Energie besser einteilen. Diese Herangehensweise soll ihm helfen, sich in den späteren Runden der Australian Open gegen die großen Schwergewichte zu behaupten.

Zverev geht mit einem guten Gefühl und einer klaren Strategie in die kommenden Matches. Er hat seine Leistung stetig verbessert und steht im Favoritencheck für die nächste Runde des Turniers. Die Australian Open sind für ihn ein weiterer wichtiger Schritt, um seine Karriere voranzutreiben.

Australian Open Alexander Zverev
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