Novak Djokovic hat mit seiner späten Zusage zum Geneva Open dem Schweizer Turnier kurz vor den French Open besondere Aufmerksamkeit verschafft. Der 24-fache Grand-Slam-Sieger nimmt eine Wildcard an und wird somit einer der Hauptakteure beim ATP-250-Turnier vom 18. bis 24. Mai.
In der Regel meiden Topspieler das letzte Turnier vor einem Grand Slam, doch Djokovic hat auf Sand bislang nur zwei vollständige Matches bestritten. Ähnlich wie im Vorjahr, als er ebenfalls in Genf aufschlug, will er Spielpraxis sammeln. Damals schaffte er es bis ins Halbfinale, bevor er später in Paris verletzungsbedingt aufgeben musste.
Neben Djokovic wird Taylor Fritz als Weltranglisten-Vierter an Position eins gesetzt. Dahinter folgen Casper Ruud, Grigor Dimitrov, Tomas Machac, Karen Khachanov, Alexei Popyrin und Denis Shapovalov. Insgesamt umfasst das Hauptfeld 28 Spieler, wobei die Top vier der Setzliste ein Freilos für die zweite Runde erhalten.
Ruud und Jarry im Fokus – weitere Wildcards noch offen
Casper Ruud, dreifacher Sieger des Geneva Open (2021, 2022, 2024), steht zwar aktuell auf der Teilnehmerliste, doch seine Teilnahme ist ungewiss. Er spielte kürzlich in Madrid, erreichte dort das Finale und ist derzeit noch beim Italian Open im Einsatz. Es wäre keine Überraschung, wenn er kurzfristig zurückzieht.
Nicolas Jarry, Sieger von 2023, hofft ebenfalls auf eine Teilnahme. Er führt derzeit die Qualifikationsliste an, da er es nicht direkt ins Hauptfeld geschafft hat. Auch Grigor Dimitrov, Finalist von 2023, ist wieder mit dabei.
Die weiteren Wildcards neben Djokovic werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben. In der Qualifikation stehen unter anderem Nicolas Jarry (Nr. 53), Gabriel Diallo (Nr. 54), Benjamin Bonzi (Nr. 58), Kei Nishikori (Nr. 62) und Cameron Norrie (Nr. 91).
Das Punktesystem des Turniers reicht von 0 Zählern für ein Erstrunden-Aus bis zu 250 Punkten für den Sieger. Es ist die letzte Gelegenheit für viele, sich vor Roland-Garros in Form zu bringen.
