Carlos Alcaraz steht wenige Tage vor Beginn der French Open erneut im Rampenlicht. Der 21-jährige Spanier, der seinen Grand-Slam-Titel verteidigen möchte, hat vor Turnierbeginn einen intensiven Blick auf die Auslosung geworfen – allerdings nicht nur auf seinen eigenen Weg. Ursprünglich sollte Carlos gegen Kei Nishikori starten, doch der Japaner musste verletzungsbedingt absagen. Stattdessen trifft Carlos nun in der ersten Runde auf den italienischen Qualifikanten Giulio Zeppieri, aktuell die Nummer 306 der Welt.
Neue Gegner und alte Erinnerungen
Bei der Pressekonferenz vor dem Turnier betonte Alcaraz: „Es ist großartig, wieder hier in Paris, in Roland-Garros zu sein. Es erinnert mich sehr an das letzte Jahr – dieses Gefühl wiederzuerleben ist fantastisch. Ich versuche, mich so schnell wie möglich vorzubereiten und auf einem hohen Niveau ins Turnier zu starten.“
Die Auslosung hat es in sich. Sollte Alcaraz seinen Titel verteidigen wollen, erwarten ihn – zumindest nach Setzliste – in späteren Runden starke Gegner wie Stefanos Tsitsipas oder Ben Shelton, Casper Ruud oder Tommy Paul sowie Taylor Fritz oder Lorenzo Musetti. Dass er dabei Spielern wie Alexander Zverev, Novak Djokovic oder Jannik Sinner bis zu einem möglichen Finale aus dem Weg geht, sieht er gelassen. „Ich habe mir die Auslosung lange angeschaut, aber ehrlich gesagt nicht meinen eigenen Teil. Ich habe nur auf die erste und zweite Runde geachtet. Im Grand Slam gibt es schon in den ersten Runden immer starke Matches, da bin ich einfach neugierig, welche Begegnungen anstehen“, erklärte Alcaraz.
Ein offenes Rennen um den Titel
Mit Titeln in Monte Carlo und Rom sowie einem Finaleinzug in Barcelona gehört Alcaraz zu den Favoriten. Dennoch warnt er vor zu großen Erwartungen und betont die Konkurrenzfähigkeit vieler Profis: „Ich glaube, die Top 20, 25, 30 haben ein sehr hohes Niveau. Wir sehen es gerade: (Jakub) Mensik ist 20 oder 21 Jahre alt, steht auf Platz 19 der Welt und hat Miami gewonnen. Das zeigt, wie stark die Top 30 sind.“
Für Alcaraz bleibt das Turnier offen: „Die Auslosung ist wirklich offen, jeder kann große Erfolge erzielen oder sogar gewinnen. Das ist gut für den Tennissport.“
