Jim Courier, einer der bekanntesten Namen im Tennissport, ist überzeugt: Zwischen Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und dem Rest des Feldes klafft vor den French Open 2025 eine große Lücke. Vor allem auf Sand traut er dem Duo eine dominante Zukunft zu.
Alcaraz und Sinner setzen sich ab
Carlos Alcaraz reist als Titelverteidiger nach Paris und steht als Nummer zwei der Setzliste wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nach seinem Finalsieg gegen Alexander Zverev im letzten Jahr und erfolgreichen Titelgewinnen in Monte Carlo und Rom sieht ihn die Tenniswelt als klaren Favoriten.
Jannik Sinner, mittlerweile die Nummer eins der Welt, hat nach einer längeren Pause in Rom ein starkes Comeback gefeiert. Dort erreichte er das Finale und zeigte, dass mit ihm in Paris zu rechnen ist. Schon im vergangenen Jahr kämpfte sich der Italiener bis ins Halbfinale und musste sich dort erst in fünf Sätzen Alcaraz geschlagen geben.
Beide Spieler haben die letzten fünf Grand-Slam-Titel unter sich aufgeteilt – ein Umstand, den zuletzt nur Novak Djokovic durchbrechen konnte.
Die „New Two“ bestimmen das Geschehen
Bei einer Veranstaltung von TNT Sports, an der auch Tennis365 teilnahm, brachte Courier seine Sichtweise deutlich zum Ausdruck: „Wir kommen gerade aus der Ära der Big Three, der Big Four, und für mich ist das jetzt die Zeit der ‘New Two’, das sind diese beiden. Sie haben die letzten fünf Majors gewonnen und ganz klar gezeigt, dass sie auf höchstem Niveau vorneweg sind.“
Er betonte, wie offen die Sandplatzsaison zu Beginn schien. „Am Anfang der Sandplatzsaison schien alles offen, weil Sinner gesperrt war und Alcaraz zwar brillierte, aber auch Schwankungen hatte. Die Turniere in Monte Carlo und Rom haben aber deutlich gemacht, dass der Abstand zu den anderen auf Sand groß ist. Vielleicht wird es auf anderen Belägen enger, aber ich bezweifle das. Für mich beginnt jetzt erst die neue Ära dieser beiden Spieler. Wenn sie gesund bleiben, werden sie lange dominieren.“
