Toni Nadal warnt vor Shelton als Gefahr für Wimbledon-Favoriten

by Faruk Imamovic
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Toni Nadal warnt vor Shelton als Gefahr für Wimbledon-Favoriten
© PicksByBully/X/Fair Use

Jannik Sinner und Carlos Alcaraz zählen aktuell zu den herausragenden Spielern im Herrentennis. Ihr packendes Duell im Finale der French Open vor zwei Wochen ging über fünf Stunden und 29 Minuten – ein echter Krimi, bei dem Alcaraz sich nach zwei verlorenen Sätzen zurückkämpfte und schließlich mit 4:6, 6:7 (4:7), 6:4, 7:6 (7:3), 7:6 (7:2) triumphierte.

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Mit diesem Sieg holte sich der Spanier seinen fünften Grand-Slam-Titel, während Sinner bei drei bleibt. Die beiden haben damit die letzten sechs großen Turniere unter sich aufgeteilt. In Wimbledon können sie frühestens im Finale aufeinandertreffen, denn als Weltranglistenerster steht Sinner im oberen, Alcaraz im unteren Teil des Tableaus.

Toni Nadal warnt vor Shelton und unberechenbarem Rasen

Trotz der Favoritenrolle der beiden mahnt Toni Nadal zur Vorsicht. Der frühere Coach seines Neffen Rafael hält Überraschungen in Wimbledon für möglich – vor allem auf Rasen, einem Belag, der oft unvorhersehbar ist.

„Normalerweise würde man ein Finale zwischen Sinner und Alcaraz erwarten, aber wir sprechen hier von einem besonderen Turnier, bei dem es immer Überraschungen gibt“, sagte er der Gazzetta dello Sport. „Wenn man auf einen [Ben] Shelton oder einen anderen starken Aufschläger trifft, können große Namen fallen. Rasen ist ein tückischer Belag, auf dem ein Match schnell kippen kann.“

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Der 21-jährige Amerikaner Shelton, bekannt für seinen kraftvollen Aufschlag, erreichte im vergangenen Jahr das Achtelfinale in Wimbledon und könnte ab dem Achtelfinale auf Sinner oder Alcaraz treffen. Bisher spricht die Bilanz klar gegen ihn: Er verlor alle drei Partien gegen Alcaraz und fünf von sechs gegen Sinner.

Sinners Formkurve und mögliche Stolpersteine

Nach seiner Finalniederlage in Paris schied Sinner früh beim Rasenturnier in Halle gegen Alexander Bublik aus. Toni Nadal sieht darin jedoch kein Anzeichen für eine Krise: „Ich glaube nicht, dass das etwas mit Paris zu tun hat. Es war eine andere Situation, ein anderer Belag, ein anderer Gegner.“

Er betont: „Vielleicht fehlt ihm nach der Pause noch ein wenig Konstanz, aber er hat zwei Finals erreicht – ein Masters und ein Grand Slam. Diese Niederlage auf Rasen wird seinen Weg in Wimbledon nicht gefährden. Sinner wird von hier aus neu starten.“

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