Stefanos Tsitsipas erklärt, wie Ivanisevic sein Spiel verändert

by Faruk Imamovic
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Stefanos Tsitsipas erklärt, wie Ivanisevic sein Spiel verändert
© steftsitsipas/X/Fair Use

Stefanos Tsitsipas geht mit prominenter Unterstützung in die Rasensaison. Seit Kurzem wird der 26-jährige Grieche von Goran Ivanisevic trainiert – einem ehemaligen Wimbledon-Sieger, der zuletzt mit Novak Djokovic große Erfolge feierte. Tsitsipas bereitet sich auf Wimbledon vor und nutzte zwei Matches beim Giorgio Armani Tennis Classic im Hurlingham Club als Test.

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Nach einem knappen Sieg gegen Frances Tiafoe unterlag er dem Argentinier Tomas Martin Etcheverry. Ursprünglich war ein Match gegen Lorenzo Musetti geplant, doch der Italiener musste verletzungsbedingt absagen. Tsitsipas hatte zuvor bereits beim Turnier in Halle früh verloren. Die Formkrise ließ ihn in der Weltrangliste auf Platz 26 abrutschen.

Ivanisevic gilt als einer der erfahrensten Trainer der Szene. Zwischen 2019 und 2024 gewann Djokovic unter seiner Leitung neun Grand-Slam-Titel. Ivanisevic arbeitete zudem mit Marin Cilic, Milos Raonic und Elena Rybakina.

Individuelle Anpassung statt Djokovic-Kopie

Nach dem Match gegen Etcheverry wurde Stefanos gefragt, ob er von Ivanisevics Zusammenarbeit mit Djokovic profitiert. Seine Antwort: „Absolut, ja. Wir sprechen täglich. Es wäre aber nicht fair, seine Erfahrung nur auf Novak zu reduzieren. Er hat mit vielen verschiedenen Spielertypen gearbeitet, und das hilft auch mir.“

Stefanos betont, dass sein Spiel andere Eigenschaften mitbringt: „Ich kann nicht genau wie Novak spielen. Ich habe Stärken, die etwas mehr herausstechen, und Bereiche, die ich verbessern muss.“ Ivanisevic helfe ihm, klare Schwerpunkte zu setzen. „Er kann mir genau sagen, wo es hakt und worauf ich mich konzentrieren soll.“

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Für Stefanos geht es nun in Wimbledon weiter, wo er in der ersten Runde auf den französischen Qualifikanten Valentin Royer trifft. Mit Ivanisevic an seiner Seite will er neue Stabilität und Richtung finden – nicht durch Kopieren, sondern durch gezieltes Anpassen.

Stefanos Tsitsipas
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