Wimbledon 2025 bricht Zuschauerrekorde in den USA und Großbritannien

by Faruk Imamovic
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Wimbledon 2025 bricht Zuschauerrekorde in den USA und Großbritannien
© Wimbledon/X/Fair Use

Nach dem Karriereende von Größen wie Roger Federer, Rafael Nadal und Serena Williams wurde vielfach befürchtet, Tennis verliere an Strahlkraft. Die aktuellen Zuschauerzahlen aus den USA und Großbritannien zeigen jedoch das Gegenteil: Das Interesse an Wimbledon 2025 war so hoch wie seit Jahren nicht mehr.

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Mit Spielern wie Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Iga Swiatek und Emma Raducanu treten neue Gesichter in den Vordergrund – und das Publikum scheint ihnen zu folgen. Besonders in den USA erzielte der Männer-Finalklassiker zwischen Sinner und Alcaraz beeindruckende Zahlen: Durchschnittlich sahen 2,9 Millionen Menschen das Match, ein Plus von 31 % gegenüber dem Vorjahr. In der Spitze waren es sogar vier Millionen – der höchste Wert für ein Herrenfinale seit sechs Jahren.

Die reinen Spielminuten ohne Zeremonie und Analyse erreichten einen Schnitt von 3,2 Millionen Zuschauern – ein Anstieg von 26 % im Vergleich zum Alcaraz-Djokovic-Finale 2024. Auch das Damenfinale zwischen Iga Swiatek und Amanda Anisimova konnte zulegen: Ohne Rahmenprogramm sahen im Schnitt 1,92 Millionen zu, 18 % mehr als im Vorjahr.

BBC profitiert vom britischen Tennisboom

Nicht nur ESPN in den USA durfte sich freuen. Auch in Großbritannien wurde Wimbledon so intensiv verfolgt wie lange nicht. Auf BBC One verfolgten 8,8 Millionen Zuschauer das Finale zwischen Alcaraz und Sinner – 8,3 Millionen davon live im Fernsehen.

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Swiateks beeindruckender 6:0, 6:0-Sieg im Damenfinale zog 4,1 Millionen vor den Bildschirm. Besonders stark war auch das Interesse an Emma Raducanu: Ihr Drittrundenmatch gegen Aryna Sabalenka erreichte fünf Millionen Zuschauer, der dritthöchste Wert für ein Nicht-Finale der letzten vier Jahre.

Insgesamt verzeichnete die BBC über den Turnierverlauf hinweg 69,3 Millionen digitale Videoabrufe – ein Rekordwert.

Diese Zahlen zeigen: Auch ohne Federer, Nadal oder Williams bleibt Wimbledon ein Publikumsmagnet. Die neuen Stars füllen das Vakuum nicht nur – sie wecken neue Begeisterung.

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