Terence Atmane erreicht erstmals ein Masters-Halbfinale in Cincinnati

by Faruk Imamovic
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Terence Atmane erreicht erstmals ein Masters-Halbfinale in Cincinnati
© jannrin/X/Fair Use

Der Franzose Terence Atmane hat beim ATP-Masters in Cincinnati für Aufsehen gesorgt. Der 23-Jährige kam über die Qualifikation ins Hauptfeld, gewann dort fünf Matches und erreichte erstmals das Halbfinale eines Turniers dieser Kategorie. Auf dem Weg dorthin schlug er Yoshihito Nishioka, den an Nummer 15 gesetzten Flavio Cobolli, Brasiliens Nachwuchstalent Joao Fonseca, den US-Amerikaner Taylor Fritz (Nummer 4 der Setzliste) sowie den Dänen Holger Rune (Nummer 7).

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Sein Traum endete jedoch gegen die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner. Der Titelverteidiger setzte sich mit 7:6 (7:4), 6:2 durch und trifft nun im Finale auf den Spanier Carlos Alcaraz, der Alexander Zverev 6:4, 6:3 bezwang.

Punktegewinn und neuer Karrierehöchststand

Vor Cincinnati lag Atmane auf Rang 139 der ATP-Weltrangliste. Durch seine Erfolge sammelte er 413 Punkte (400 für das Halbfinale, 20 aus der Qualifikation, minus 7 aus dem Vorjahr) und wird nun voraussichtlich auf Platz 69 klettern. Damit steht er erstmals in den Top 100.

Für etablierte Spieler verlief das Turnier gemischt: Zverev verlor Punkte aus dem Vorjahr und bleibt mit Rückstand auf Sinner und Alcaraz auf Rang drei. Andrey Rublev rutscht durch hohe Punktverluste auf Position 15, während Felix Auger-Aliassime durch ein Viertelfinale auf Platz 27 steigt.

Preisgeld: Karriere-Marke überschritten

Finanziell war Cincinnati ein Wendepunkt für Atmane. Sein Preisgeld lag vor dem Turnier bei 935.990 Dollar in der Karriere und 310.376 Dollar im Jahr 2025. Für das Halbfinale erhielt er 332.160 Dollar – damit überschritt er erstmals die Marke von einer Million Dollar an Gesamteinnahmen.

Zverev erhielt für sein Halbfinale denselben Betrag, bewegt sich mit 54,1 Millionen Dollar Karriere-Einnahmen aber in ganz anderen Dimensionen. Spieler wie Ben Shelton, Rublev, Rune und Auger-Aliassime nahmen jeweils 189.075 Dollar für das Viertelfinale mit.

Atmane hat in Ohio nicht nur sein Konto, sondern auch seine sportliche Perspektive verändert. Sein Lauf dürfte ihm Selbstvertrauen geben – und den Fans Lust auf mehr.

Terence Atmane Jannik Sinner
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