Team World gewinnt Laver Cup 2025 in San Francisco

by Faruk Imamovic
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Team World gewinnt Laver Cup 2025 in San Francisco
© atptour/X/Fair Use

Der Laver Cup 2025 endete mit einem echten Showdown. Erst im letzten Match sicherte sich Team World den Sieg über Team Europe. Taylor Fritz, aktuell die Nummer fünf der Welt, besiegte Alexander Zverev zum sechsten Mal in Folge und krönte damit ein starkes Wochenende. Schon zuvor hatte der Amerikaner Carlos Alcaraz geschlagen. Am Ende stand ein 15:9-Erfolg für die Auswahl von Kapitän Andre Agassi.

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Für TW war es ein historischer Erfolg. Nach vier Niederlagen in den ersten Jahren gewann die Mannschaft bereits zum dritten Mal in den letzten vier Jahren. Besonders der zweite Wettkampftag war entscheidend: Dort holte Team World alle acht Punkte und legte die Basis für den späteren Triumph.

Geldsegen für die Sieger

Finanziell zahlt sich der Sieg ebenfalls aus. Jeder der sechs Spieler von TW – Fritz, Alex de Minaur, Francisco Cerundolo, Alex Michelsen, Joao Fonseca und Reilly Opelka – erhält zusätzlich 250.000 Dollar. Dazu kommt die Antrittsgage, die abhängig vom Ranking nach Roland Garros 2025 bemessen wurde. Höher platzierte Profis kassierten entsprechend mehr.

Für TE dagegen bleibt die Enttäuschung groß. Unter der Führung von Yannick Noah, der erstmals das Kapitänsamt übernahm, ging die hochkarätig besetzte Auswahl leer aus. Mit Alcaraz, Zverev, Holger Rune, Casper Ruud, Jakub Mensik und Flavio Cobolli stellte Europa gleich fünf Top-20-Spieler. Dennoch reichte es nach einem guten Auftakt nicht, den Rückstand vom zweiten Tag aufzuholen.

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Die Niederlage bedeutet auch, dass die Spieler aus Europa mit ihrer Antrittsgage vorliebnehmen müssen. Zusätzliche Prämien gibt es nicht. Besonders Alcaraz und Zverev, die aufgrund ihrer Ranglistenposition ohnehin die höchsten Startgelder erhielten, gehören damit zu den bestbezahlten Akteuren des unterlegenen Teams.

Der Laver Cup 2025 zeigte damit einmal mehr, wie unberechenbar das Format sein kann. Favoritenstatus ist keine Garantie – und Team World nutzte seine Chance.

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