Sinner gewinnt China Open und verkürzt Abstand zu Alcaraz

by Faruk Imamovic
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Sinner gewinnt China Open und verkürzt Abstand zu Alcaraz
© ChinaOpen/X/Fair Use

Jannik Sinner hat beim China Open in Peking eindrucksvoll seine Klasse gezeigt. Im Finale setzte sich der Italiener klar mit 6:2, 6:2 gegen den US-Amerikaner Learner Tien durch und sicherte sich seinen 23. Karrieretitel – den dritten in dieser Saison. Für Sinner war es bereits der zweite Erfolg bei diesem ATP-500-Turnier nach 2023.

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Mit seinem Sieg gehört der 24-Jährige nun zu einer kleinen Gruppe von Spielern, die in Peking mehrfach triumphiert haben: Michael Chang (drei Titel), Rafael Nadal (zwei Titel) und Novak Djokovic (sechs Titel).

Punktejagd im Duell mit Alcaraz

Sinners Erfolg beschert ihm 500 Weltranglistenpunkte. Da er im Vorjahr das Finale gegen Carlos Alcaraz verloren hatte, gewinnt er netto 170 Punkte hinzu und steht nun bei 10.950 Zählern. Alcaraz, der kürzlich das Japan Open gewann, verteidigte dort seine Punkte und bleibt bei 11.540. Damit schrumpft der Rückstand des Südtirolers auf die Nummer eins der Welt auf 590 Punkte.

Alcaraz hat seine Teilnahme am Shanghai Masters abgesagt und verliert damit 200 Punkte. Sinner kann dort allerdings nicht vorbeiziehen, da er selbst Titelverteidiger ist. Sollte er den Titel erneut holen, bliebe der Abstand immerhin bei nur 390 Punkten. In der Jahreswertung für das ATP-Finale in Turin liegt Alcaraz mit 11.040 Punkten weiterhin klar vor Sinner, der 2.590 Zähler zurückliegt.

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„Ein sehr spezieller Ort“

Nach seinem Sieg sprach Sinner über die Bedeutung des Turniers: „Wenn du an einem Ort, an dem du schon einmal gewonnen hast, wieder triumphierst, ist es etwas ganz Besonderes. Vor ein paar Jahren war es hier ein Wendepunkt für meine Karriere.“

Besonders die Atmosphäre habe ihn erneut beeindruckt: „Die Unterstützung war von Tag eins an unglaublich. Drei Finals in drei Jahren zeigen, dass ich mich hier sehr wohlfühle. Dieses Turnier wird für mich immer einen besonderen Platz haben.“

Der Italiener sieht seinen Namen nun in einer Reihe mit Nadal und Djokovic – auch wenn er betont, seinen eigenen Weg gehen zu wollen.

Alcaraz Jannik Sinner
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