Valentin Vacherot klettert 146 Plätze nach Sieg über Djokovic

by Faruk Imamovic
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Valentin Vacherot klettert 146 Plätze nach Sieg über Djokovic
© atptour/X/Fair Use

Valentin Vacherot erlebt in Shanghai das wohl größte Märchen seiner Karriere. Der 26-jährige Monegasse, noch vor wenigen Tagen auf Platz 204 der Weltrangliste, besiegte im Halbfinale den 24-fachen Grand-Slam-Champion Novak Djokovic mit 6:3, 6:4 und steht nun sensationell im Finale des Shanghai Masters.

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Vom Nachrücker zum Finalisten

Vacherot, der ursprünglich nicht einmal in der Qualifikation stand, rückte nach mehreren Absagen ins Hauptfeld nach. Er nutzte seine Chance eindrucksvoll: Nach Siegen über Laslo Djere, die gesetzten Alexander Bublik und Tallon Griekspoor sowie über Holger Rune erreichte er das Halbfinale – und dort gelang ihm der größte Coup seiner Laufbahn.

Mit seinem Sieg über Djokovic ist er der erste Spieler aus Monaco, der jemals das Finale eines ATP-Masters-1000-Turniers erreicht hat. „Es ist einfach unglaublich. Ich hätte mir das nie vorstellen können“, sagte Vacherot nach seinem Triumph.

Der Erfolg in Shanghai sichert ihm mindestens 670 Weltranglistenpunkte – 650 für den Finaleinzug plus 20 Punkte für seine Qualifikationssiege. Damit klettert er in der Live-Weltrangliste um beeindruckende 146 Plätze nach oben, von Rang 204 auf Platz 58. Sollte er das Finale gewinnen, würde er mit 1.283 Punkten voraussichtlich bis auf Rang 52 steigen.

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Der finanzielle Durchbruch

Auch finanziell verändert das Turnier sein Leben. Vor Shanghai hatte Vacherot in seiner gesamten Karriere rund 594.000 US-Dollar verdient – ein Bruchteil dessen, was die Stars seiner Generation regelmäßig einnehmen. Nun steht fest, dass er mindestens 597.890 US-Dollar für den Finaleinzug erhält. Ein Sieg würde sein Konto um weitere 1,124 Millionen Dollar aufstocken und seine Karriereeinnahmen auf über 1,7 Millionen bringen.

Für einen Spieler, der vor Kurzem noch auf Challenger-Ebene unterwegs war, ist das eine beispiellose Entwicklung. Vacherot hat sich mit Mut, Geduld und Beharrlichkeit auf die große Bühne gespielt – und das Tennisjahr 2025 um eine der außergewöhnlichsten Geschichten bereichert.

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